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Fünfgeschossiges Mehrfamilienhaus mit heller Fassade und Balkonen, auf dem Dach Solarmodule
Photovoltaik · Mitte

Photovoltaik in Berlin-Mitte: Mehrfamilienhaus, Altbau und Denkmal

Wir bauen Solaranlagen in Berlin-Mitte, auf Mietshäusern in Moabit und im Wedding ebenso wie auf Denkmalen. Mit 1.176 Anlagen hat Mitte die wenigsten aller Berliner Bezirke.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

In Berlin-Mitte planen wir Solaranlagen für Eigentümergemeinschaften, Vermieter und Genossenschaften, in Moabit, im Wedding, in Gesundbrunnen und im alten Zentrum. Ende 2025 waren im Bezirk 1.176 Anlagen registriert, die wenigsten aller zwölf Bezirke (Monitoringbericht 2025 Masterplan Solarcity). Auch der Zubau war 2025 mit 332 neuen Anlagen der geringste in Berlin.

Einfamilienhäuser gibt es kaum. Nur 852 Gebäude mit Wohnraum haben eine einzige Wohnung, das sind 5,8 %, und in 82,9 % der Gebäude liegen sieben oder mehr Wohnungen (Zensus 2022). Über ein Solardach entscheiden in Mitte deshalb fast immer mehrere Eigentümer, ein Vermieter oder der Vorstand einer Genossenschaft.

Dazu kommt die Heizung: 45,2 % der Gebäude im Bezirk heizen mit Fernwärme, mehr als in jedem anderen Bezirk. In diesen Häusern versorgt der Solarstrom Wohnungen, Treppenhaus und Aufzug, die Wärme kommt weiter aus dem Fernwärmenetz.

Große Häuser, flache Dächer: was in Mitte geplant wird

In Mitte planen wir fast ausschließlich für Mehrfamilienhäuser, und häufig geht es dabei um flache Dächer. Das betrifft Wohnblocks der Nachkriegszeit ebenso wie Altbauten, deren Dach aus einem geneigten und einem flachen Teil besteht.

Auf dem Flachdach stellen wir die Module nach Süden auf, in Ost-West-Richtung mit flacher Neigung oder waagerecht. Welche Variante passt, hängt von der Dachfläche, der Statik und davon ab, ob die Anlage von der Straße aus zu sehen sein darf. Am Denkmal spricht für die flache Verlegung, dass man die Module von der Straße aus kaum sieht.

Zur Photovoltaikanlage auf dem Flachdach gehört bei uns die Planung von Ballast, Dachabdichtung und Randabständen. Bei einem Altbau mit Brandwänden zu den Nachbarhäusern bleibt außerdem ein Streifen von 0,50 m frei (§ 32 Abs. 5 BauO Bln).

Wie viele Solaranlagen gibt es in Berlin-Mitte?

Ende 2025 waren es 1.176 Anlagen mit zusammen 16,65 MWp, genutzt sind damit 3,1 % des Solarpotenzials. MWp bedeutet Megawatt Peak und beschreibt die Nennleistung der Module unter Prüfbedingungen, ein MWp sind 1.000 kWp.

Die Tabelle zeigt, wie weit Mitte bei Anlagen, Gebäuden und Heizung vom Berliner Gesamtbild abweicht.

Kennzahl Mitte Berlin
Photovoltaikanlagen Ende 2025 1.176 55.861
Installierte Leistung 16,65 MWp rund 487 MWp
Neue Anlagen 2025 332 13.902
Ausgeschöpftes Solarpotenzial 3,1 % –
Gebäude mit einer Wohnung 5,8 % 51,1 %
Gebäude mit sieben oder mehr Wohnungen 82,9 % –
Gebäude mit Fernwärme 45,2 % –

Quellen: Monitoringbericht 2025 Masterplan Solarcity (Marktstammdatenregister, Stand Februar 2026), Umweltatlas Berlin, Zensus 2022 (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg).

Bei Einfamilienhäusern und Anlagenzahl liegt Mitte am unteren Ende Berlins, beim Fernwärmeanteil an der Spitze. Geplant wird hier also für große Dächer, über die eine Gemeinschaft oder ein Vermieter entscheidet.

Auch der Bezirk selbst baut aus. Das Klimaschutzkonzept vom Juli 2025 zählt 2.617 öffentliche Gebäude mit Solarpotenzial, ohne Denkmale sind es 1.465. Mit den Berliner Stadtwerken hat Mitte rund 100 Dächer mit etwa 5 MWp bis 2028 vereinbart.

2025 kamen auf Bezirksgebäuden fünf Anlagen mit 469 kWp hinzu, die größte mit 186,75 kWp auf der Sporthalle Neue Roßstraße. Beim Neubau Moabiter Kinderhof wurde dagegen wegen der Verschattung durch Bäume auf Photovoltaik verzichtet. Auch in Mitte gehört deshalb der Blick auf die Bäume vor dem Haus zu jeder Planung.

Erhaltungsgebiete von der Spandauer Vorstadt bis zum Hansaviertel

Mitte hat 18 städtebauliche Erhaltungsgebiete mit zusammen 658 Hektar, gleichauf mit Steglitz-Zehlendorf so viele wie kein anderer Bezirk (Geoportal Berlin, Stand Oktober 2026). Die größten sind die Spandauer Vorstadt mit 109,1 Hektar und Dorotheenstadt/Friedrichstadt mit 98,7 Hektar.

Dazu gehören der II. Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee mit 58,7 Hektar und das Hansaviertel mit 54,3 Hektar. Das Hansaviertel ist seit dem 31. Januar 2020 Erhaltungsgebiet und steht außerdem als Gesamtanlage „Interbau 57“ unter Denkmalschutz.

In einem städtebaulichen Erhaltungsgebiet schützt der Bezirk die Gestalt der Häuser. Änderungen am Dach können deshalb eine Genehmigung brauchen, auch wenn die Bauordnung Solaranlagen sonst verfahrensfrei stellt (§ 61 Abs. 1 Nr. 3 a BauO Bln). Ob Ihr Haus in einem dieser Gebiete liegt, prüfen wir vor dem Angebot.

Solarstrom auf Denkmalen: Rotes Rathaus und Mollstraße

Auf Baudenkmälern in Mitte sind 4.673 kWp installiert, nur in Pankow ist es mehr (Umweltatlas Berlin, Stand Februar 2026). Denkmal und Solaranlage schließen sich im Bezirk also nicht aus.

Auf dem Roten Rathaus liegt eine Anlage mit 38,4 kWp aus dem Jahr 2010, die man von der Straße aus nicht sieht. Nach dem Solarleitfaden des Landesdenkmalamts sind Anlagen, die vom öffentlichen Raum aus nicht einsehbar sind, in der Regel genehmigungsfähig.

An der Mollstraße stehen vier denkmalgeschützte DDR-Wohnhäuser der Wohnungsbaugenossenschaft Mollstraße. Auf ihnen erzeugen die Berliner Stadtwerke Mieterstrom mit 160 kWp für 248 Wohnungen. Wie solche Lieferverträge und Messkonzepte aufgebaut sind, steht im Ratgeber zu Mieterstrom in Berlin.

Eine denkmalgerechte Anlage auf dem Mehrfamilienhaus fördert SolarPLUS L mit 50, 40 oder 30 % der Kosten, bis zu 30.000 €, beantragt vor dem Auftrag (Richtlinie 2026). Welche Modulformen am Denkmal genehmigt werden und wie der Antrag aussieht, fasst der Ratgeber Photovoltaik und Denkmalschutz zusammen.

Weißes Einfamilienhaus mit Solarmodulen auf beiden Seiten des Satteldachs im Morgenlicht

Welterbe Schillerpark und die Siedlungen im Wedding

Im Wedding liegt die Siedlung Schillerpark, eine der sechs Welterbe-Siedlungen der Berliner Moderne. Sie hat 303 Wohnungen und wurde 1924 bis 1930 nach Plänen von Bruno Taut gebaut, Näheres steht beim Landesdenkmalamt zur Siedlung Schillerpark.

In den Welterbe-Siedlungen bleiben öffentlich und halböffentlich sichtbare Dachflächen frei. Module sind dort nur auf Flachdächern möglich, die man von außen nicht einsehen kann.

Im Norden des Bezirks stehen außerdem die Friedrich-Ebert-Siedlung, die Wohnanlage von Mies van der Rohe an der Afrikanischen Straße und die Gartenstadt Atlantic an der Behmstraße unter Denkmalschutz. Für jedes dieser Häuser braucht eine Solaranlage eine denkmalrechtliche Genehmigung. Die nächste Welterbe-Siedlung, die Weiße Stadt, liegt im Nachbarbezirk Reinickendorf.

Wie lange dauert die Denkmalgenehmigung in Mitte?

Im Schnitt dauerte die denkmalrechtliche Genehmigung einer Solaranlage in Mitte 7 Wochen (Schriftliche Anfrage 19/21722, Stand März 2025). Lief die Anlage über einen Bauantrag, brauchte die Stellungnahme der Behörde im Schnitt 11 Wochen. Von 2023 bis März 2025 gingen dort 31 Solaranträge ein.

Zuständig ist der Fachbereich Denkmalschutz in der Müllerstraße 146. Anträge nimmt er nur digital über das Service-Portal Berlin oder auf Papier an, nicht per E-Mail, so steht es auf der Seite der Unteren Denkmalschutzbehörde Mitte.

Das Gesetz sieht vier Wochen für die Vollständigkeitsprüfung und drei Monate für den Bescheid vor (§ 12 Abs. 1a DSchG Bln). Damit der Antrag vollständig eingeht, bekommen Sie mit unserer Planung den Belegungsplan, eine Ansicht der Dachflächen und die Moduldaten.

Was bringt eine Solaranlage auf einem Flachdach in Mitte?

Ein Flachdach in Mitte bringt nach PVGIS 860 bis 980 kWh je kWp im Jahr, je nachdem, wie die Module aufgestellt sind. Die Werte stammen aus unserer Abfrage für Berlin-Mitte mit der Datenbank SARAH3 und 14 % Systemverlusten.

Aufstellung auf dem Flachdach Ertrag je kWp im Jahr Juni Dezember
Süd, 15 Grad aufgeständert 980 kWh 137 kWh 19 kWh
Ost-West, 10 Grad 867 / 860 kWh 133 kWh 12 kWh
waagerecht verlegt 870 kWh 134 kWh 11 kWh

Quelle: PVGIS 5.3 der EU-Kommission, Standort Berlin-Mitte, Abfrage vom 12.10.2026.

Nach Süden aufgeständerte Module bringen je kWp am meisten, brauchen aber Abstand zwischen den Reihen. Ost-West und waagerecht liegen die Module dichter und flacher, deshalb passt mehr Leistung aufs Dach, und von der Straße sind sie schwerer zu sehen.

Beispiel: Wohnblock in Moabit mit flach verlegten Modulen

Mitte und seine fünf Nachbarbezirke

Westlich grenzt Charlottenburg-Wilmersdorf an, wo in der Villenkolonie Westend auch sonst genehmigungsfreie Vorhaben eine Genehmigung brauchen. Die Karl-Marx-Allee setzt sich in Friedrichshain-Kreuzberg fort, dort steht ihr I. Bauabschnitt als Denkmal-Ensemble unter Schutz.

Im Norden schließen die Solaranlagen in Pankow an, wo 2025 mit 1.975 Anlagen mehr neu ans Netz gingen als in jedem anderen Bezirk. Südlich liegt Tempelhof-Schöneberg, wo allein im Postleitzahlgebiet 12305 in Lichtenrade 810 Anlagen stehen. Nach Nordwesten grenzt Reinickendorf an, wo 5.909 Doppelhaushälften stehen, mehr als in jedem anderen Bezirk.

Ihr Mehrfamilienhaus in Mitte: so fangen wir an

Für den ersten Termin, kostenlos und vor Ort oder per Video, reichen ein Foto vom Dach, die Zahl der Wohnungen und die letzte Abrechnung des Allgemeinstroms. Foto, Wohnungszahl und Abrechnung schicken Sie per Mail an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de. Dieselben Angaben können Sie auch in das Anfrageformular eintragen.

Häufige Fragen

Wie viele Solaranlagen gibt es in Berlin-Mitte?

Ende 2025 waren in Mitte 1.176 Anlagen mit zusammen 16,65 MWp registriert, so wenige wie in keinem anderen Bezirk. Im Jahr 2025 kamen 332 dazu, ausgeschöpft sind 3,1 % des Solarpotenzials (Monitoringbericht 2025 Masterplan Solarcity).

Brauche ich im Hansaviertel eine Genehmigung für Solarmodule?

Ja, das Hansaviertel ist städtebauliches Erhaltungsgebiet und steht zugleich als Gesamtanlage „Interbau 57“ unter Denkmalschutz. Eine Solaranlage braucht dort die Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde in der Müllerstraße.

Kann ich den Denkmalantrag in Mitte per E-Mail stellen?

Nein. Die Untere Denkmalschutzbehörde Mitte nimmt Anträge nur digital über das Service-Portal Berlin oder auf Papier an, ausdrücklich nicht per E-Mail.

Wie lange dauert die Denkmalgenehmigung für eine Solaranlage in Mitte?

Im Schnitt dauerte die denkmalrechtliche Genehmigung 7 Wochen, eine Stellungnahme im Bauantragsverfahren 11 Wochen (Schriftliche Anfrage 19/21722, Stand März 2025). Gesetzlich hat die Behörde vier Wochen für die Vollständigkeitsprüfung und drei Monate für den Bescheid.

Sind Solaranlagen in der Welterbe-Siedlung Schillerpark erlaubt?

Auf Dachflächen, die man von Straßen und öffentlich zugänglichen Flächen aus sieht, sind keine Module erlaubt. Nach dem Solarleitfaden des Landesdenkmalamts sind in den Welterbe-Siedlungen nur nicht einsehbare Flachdächer für Module möglich, und auch dafür braucht es eine Genehmigung.

Gibt es in Mitte Mieterstrom auf denkmalgeschützten Häusern?

Ja, auf vier denkmalgeschützten DDR-Wohnhäusern der Wohnungsbaugenossenschaft Mollstraße erzeugen die Berliner Stadtwerke Mieterstrom mit 160 kWp. Versorgt werden damit 248 Wohnungen.

Wie viel Strom bringt ein Flachdach in Mitte?

Nach PVGIS bringen waagerecht verlegte Module 870 kWh je kWp im Jahr, eine Ost-West-Aufständerung mit 10 Grad 867 und 860 kWh. Nach Süden mit 15 Grad aufgeständert sind es 980 kWh je kWp, dafür braucht jede Reihe mehr Abstand.

Was bringt Solarstrom in einem Haus mit Fernwärme?

In Mitte heizen 45,2 % der Gebäude mit Fernwärme, und daran ändert die Solaranlage nichts. Der Strom vom Dach versorgt Treppenhaus, Aufzug und Keller oder über Mieterstrom und Gebäudeversorgung die Wohnungen.

Wie viel Photovoltaik steht in Mitte auf Baudenkmälern?

Auf Baudenkmälern im Bezirk sind 4.673 kWp installiert, nur in Pankow ist es mehr (Umweltatlas Berlin, Stand Februar 2026). Dazu gehört die Anlage mit 38,4 kWp auf dem Roten Rathaus, die von der Straße aus nicht zu sehen ist.

Welche Erhaltungsgebiete in Mitte sind die größten?

Von den 18 Gebieten mit zusammen 658 Hektar sind die Spandauer Vorstadt mit 109,1 Hektar und Dorotheenstadt/Friedrichstadt mit 98,7 Hektar die größten. Es folgen der II. Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee mit 58,7 Hektar und das Hansaviertel mit 54,3 Hektar.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

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