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Begrünter Innenhof eines Altbaus mit Fahrradständern, an der Dachkante Solarmodule
Photovoltaik · Friedrichshain-Kreuzberg

Photovoltaik in Friedrichshain-Kreuzberg: Solaranlagen für Altbau und Eigentümergemeinschaft

Wir planen Solaranlagen für Mietshäuser und Eigentümergemeinschaften in Friedrichshain und Kreuzberg. Im Bezirk sind bisher 1.248 Anlagen registriert, auf den großen Dächern ist viel Fläche frei.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

In Friedrichshain-Kreuzberg planen und montieren wir Solaranlagen auf Mietshäusern, Gründerzeitbauten und Wohnblöcken, für Eigentümergemeinschaften, Vermieter und Genossenschaften. Ende 2025 waren im Bezirk 1.248 Anlagen mit zusammen 8,40 MWp registriert (Monitoringbericht 2025 Masterplan Solarcity, Stand Februar 2026). Keiner der zwölf Berliner Bezirke hat weniger installierte Leistung.

Genutzt sind damit 2,9 % des Solarpotenzials im Bezirk, auch das ist der niedrigste Wert der Stadt. Ins Netz speisten die Anlagen im Jahr 2024 zusammen 1,78 GWh ein, weniger als in jedem anderen Bezirk (Umweltatlas Berlin). Eine Gigawattstunde (GWh) entspricht einer Million Kilowattstunden, der Einheit auf Ihrer Stromrechnung.

Den Ausschlag gibt der Gebäudebestand. Nur 502 Wohngebäude im Bezirk haben eine einzige Wohnung, das sind 4,6 % und so wenige wie nirgends sonst in Berlin (Zensus 2022). Wer hier eine Anlage plant, plant sie fast immer für ein Haus mit vielen Parteien.

59 % der Häuser stammen aus der Zeit vor 1919

59,0 % der Wohngebäude in Friedrichshain-Kreuzberg wurden vor 1919 gebaut, kein anderer Bezirk hat einen höheren Altbauanteil (Zensus 2022). In 84,4 % der Gebäude liegen sieben oder mehr Wohnungen.

Bei vielen Gründerzeithäusern ist der obere Teil des Dachs flach oder nur leicht geneigt. Dort finden die Module Platz, meist aufgeständert in flachen Reihen. Schornsteinköpfe, Dachausstiege und Lüftungsrohre verkleinern die freie Fläche, deshalb zeichnen wir das Dach vor dem Angebot vollständig auf.

Zwischen den Häusern stehen Brandwände, also die Wände an der Grundstücksgrenze zum Nachbarhaus. Zu ihnen hält eine Solaranlage seit dem 23. Juli 2026 mindestens 0,50 m Abstand, unabhängig von ihrer Bauhöhe (§ 32 Abs. 5 BauO Bln). Bei einem Haus mit zwei Nachbarn fällt dieser Streifen auf beiden Seiten weg.

Für jedes kWp rechnen wir mit 5 bis 7 m² freier Dachfläche, so die Verbraucherzentrale für kristalline Module. Mit kWp, kurz für Kilowatt Peak, wird die Nennleistung von Modulen unter genormten Prüfbedingungen angegeben. Wie wir Flachdächer mit Ballast statt Bohrungen belegen, beschreiben wir unter Photovoltaik auf dem Flachdach.

Fünfgeschossiges Mehrfamilienhaus mit heller Fassade und Balkonen, auf dem Dach Solarmodule

Eigentümergemeinschaften besitzen hier mehr Dächer als anderswo

26,2 % der Wohngebäude im Bezirk gehören einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG), berlinweit sind es 10,5 % (Zensus 2022). Keiner der übrigen elf Bezirke kommt auf einen höheren Anteil.

In einer WEG gehört das Dach allen Eigentümern gemeinsam, deshalb beschließt die Eigentümerversammlung über die Anlage. Für diese Versammlung bereiten wir die Unterlagen vor: Belegungsplan, erwarteter Ertrag, Kosten und der Vorschlag, wie der Strom an die Wohnungen geht.

Bei vermieteten Häusern und Genossenschaften entscheidet der Eigentümer oder der Vorstand. Auch dort klären wir vor der Planung, wer den Strom abnimmt und wer die Anlage betreibt. Wie Beschluss, Messkonzept und Abrechnung im Mehrfamilienhaus zusammenhängen, steht unter Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser in Berlin.

Wie kommt der Solarstrom vom Dach zu den Bewohnern?

Wo steht Friedrichshain-Kreuzberg beim Solarstrom?

Bei installierter Leistung, genutztem Potenzial und Einspeisung liegt der Bezirk auf dem letzten Platz in Berlin. Die Tabelle stellt die Werte des Bezirks neben die der ganzen Stadt.

Kennzahl Friedrichshain-Kreuzberg Berlin
Photovoltaikanlagen Ende 2025 1.248 55.861
Installierte Leistung 8,40 MWp rund 487 MWp
Genutztes Solarpotenzial 2,9 % –
Gebäude mit einer Wohnung 502 (4,6 %) 173.165 (51,1 %)
Gebäude im Eigentum einer WEG 26,2 % 10,5 %
Gebäude vor 1919 gebaut 59,0 % –
Leistung auf Baudenkmälern 1.816 kWp rund 35,5 MWp

Die Anlagenzahlen stammen aus dem Monitoringbericht 2025 Masterplan Solarcity und dem Umweltatlas Berlin (Marktstammdatenregister, Stand Februar 2026), die Gebäudezahlen aus dem Zensus 2022.

Den Abstand erklärt vor allem die Bauweise. In Bezirken mit vielen Einfamilienhäusern wie Treptow-Köpenick stehen über 8.000 Anlagen, in Friedrichshain-Kreuzberg hängt fast jede Anlage an der Entscheidung mehrerer Eigentümer oder eines Vermieters.

Rathaus Kreuzberg und Topographie des Terrors: öffentliche Dächer

Auch auf öffentlichen Gebäuden im Bezirk liegen Module. Im März 2025 betrieb das Bezirksamt auf eigenen Gebäuden 32 Anlagen mit zusammen 1.429 kWp (Senatsantwort auf die Schriftliche Anfrage 19/25108).

Zwei davon liegen auf dem Rathaus Kreuzberg, gebaut im Jahr 2009, mit 16 und 21 kWp. Auf dem Dokumentationszentrum Topographie des Terrors betreiben die Berliner Stadtwerke seit Dezember 2022 eine Anlage mit 200,25 kWp.

Erhaltungsgebiete Luisenstadt und Karl-Marx-Allee

Im Bezirk gelten 6 städtebauliche Erhaltungsgebiete mit zusammen 604 ha (Geoportal Berlin, Stand Oktober 2026). Die beiden größten sind die Luisenstadt mit 268,8 ha und die Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee mit 121,8 ha.

Die Luisenstadt ist seit dem 30. Juli 2023 Erhaltungsgebiet, die Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee seit dem 28. Februar 2021. In diesen Gebieten schützt das Baugesetzbuch das Bild von Straßen und Häusern (§ 172 BauGB). Laut Bezirksamt sind dort Änderungen an Gebäuden genehmigungspflichtig, und darunter kann auch eine Anlage auf dem Dach fallen.

Außerhalb solcher Gebiete und ohne Denkmalschutz ist eine Solaranlage auf dem Dach in Berlin verfahrensfrei (§ 61 Abs. 1 Nr. 3 a BauO Bln). Bevor wir ein Angebot rechnen, prüfen wir anhand der Adresse, ob Ihr Haus in einem Erhaltungsgebiet liegt.

Denkmal-Ensembles von Riehmers Hofgarten bis zur Karl-Marx-Allee

In Friedrichshain-Kreuzberg stehen ganze Straßenzüge als Ensemble unter Denkmalschutz. Dazu gehören Riehmers Hofgarten, der Chamissoplatz, die Mietshausquartiere um Oranienplatz und Heinrichplatz und in Friedrichshain der erste Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee.

Auf Baudenkmälern im Bezirk sind 1.816 kWp installiert (Umweltatlas Berlin, Stand Februar 2026). Von 2023 bis zum Frühjahr 2025 gingen bei der Denkmalbehörde höchstens 25 Anträge für Solaranlagen ein (Senatsantwort auf die Schriftliche Anfrage 19/21722, März 2025).

Das Landesdenkmalamt hält Anlagen, die man von der Straße aus nicht sieht, laut seinem Solarleitfaden von 2023 in der Regel für genehmigungsfähig. Bei einem Mietshaus mit flachem oberem Dachteil kann das die Fläche hinter der Traufe sein, die von unten verdeckt bleibt.

Zuständig ist der Fachbereich Unterer Denkmalschutz im Stadtentwicklungsamt in der Yorckstraße 4–11. Er entscheidet im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt, prüft den Antrag binnen 4 Wochen auf Vollständigkeit und bescheidet ihn binnen 3 Monaten (§ 12 Abs. 1a DSchG Bln). Welche Ausführungen am Denkmal genehmigt werden, steht im Ratgeber Photovoltaik und Denkmalschutz.

Hände mit Messgerät und Prüfspitzen an den Anschlüssen eines Wechselrichters

Was liefert ein Flachdach auf einem Mietshaus in Friedrichshain?

Balkonkraftwerk für Mieter in Friedrichshain und Kreuzberg

Wer im Bezirk zur Miete wohnt und kein Dach mitnutzen kann, darf ein Steckersolargerät am Balkon betreiben. Mieter und Wohnungseigentümer haben Anspruch darauf, dass Vermieter oder Gemeinschaft zustimmen (§ 554 Abs. 1 BGB, § 20 Abs. 2 Nr. 5 WEG).

Erlaubt sind bis zu 800 VA Wechselrichterleistung und 2.000 Wp Modulleistung, angemeldet wird nur im Marktstammdatenregister. Grenzen, Anmeldung und Mietrecht fasst der Ratgeber zum Balkonkraftwerk in Berlin zusammen.

Angrenzende Bezirke: andere Häuser, andere Behörden

Jenseits der Bezirksgrenze ist eine andere Untere Denkmalschutzbehörde zuständig, und der Gebäudebestand ändert sich. Westlich von Kreuzberg und Friedrichshain liegt der Bezirk Mitte, der ebenfalls kaum Einfamilienhäuser hat.

Nördlich von Friedrichshain beginnt mit Prenzlauer Berg der Bezirk Pankow, der 2025 mehr neue Anlagen zählte als jeder andere. Östlich schließt Lichtenberg an, südöstlich jenseits der Spree folgt Alt-Treptow im Bezirk Treptow-Köpenick.

Südlich von Kreuzberg liegt Neukölln, im Südwesten grenzt Tempelhof-Schöneberg an. In beiden Bezirken gibt es neben Mietshäusern auch größere Siedlungen mit Einfamilienhäusern.

Ihre Anfrage für ein Haus in Friedrichshain-Kreuzberg

Für das erste Gespräch brauchen wir die Adresse, ein paar Fotos vom Dach und vom Zählerraum und bei einer WEG die Zahl der Wohnungen. Steht die nächste Eigentümerversammlung schon fest, sagen Sie uns bitte den Termin, damit die Unterlagen rechtzeitig fertig sind.

Fotos und Pläne des Hauses schicken Sie an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de oder laden sie über das Anfrageformular hoch. Der erste Termin am Haus oder per Video ist kostenlos, danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot mit allen Posten.

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Solaranlage auf einem Altbau in Kreuzberg?

Das hängt vor allem davon ab, wie viel Dachfläche frei ist und wer den Strom im Haus verbraucht. Für einen flachen Dachteil mit Ost-West-Aufstellung rechnet PVGIS in Berlin mit rund 863 kWh je kWp im Jahr. Wie viel davon in den Wohnungen ankommt, legen wir mit dem Messkonzept fest.

Wer entscheidet in einer Eigentümergemeinschaft über die Solaranlage?

Das Dach gehört zum gemeinschaftlichen Eigentum, deshalb beschließt die Eigentümerversammlung über die Anlage. Für die Versammlung bereiten wir Belegungsplan, Ertragsrechnung und Kostenaufstellung vor. In Friedrichshain-Kreuzberg gehören 26,2 % der Wohngebäude einer WEG, mehr als in jedem anderen Bezirk.

Brauche ich in der Luisenstadt eine Genehmigung für Module?

Die Luisenstadt ist seit dem 30. Juli 2023 städtebauliches Erhaltungsgebiet, und dort sind laut Bezirksamt Änderungen an Gebäuden genehmigungspflichtig. Ob Ihre Anlage darunter fällt, klären wir vor dem Angebot. Ohne Erhaltungsgebiet und ohne Denkmalschutz ist eine Dachanlage in Berlin verfahrensfrei.

Sind Solaranlagen an Riehmers Hofgarten oder am Chamissoplatz möglich?

Beide stehen als Denkmal-Ensemble unter Schutz, deshalb braucht jede Solaranlage dort eine denkmalrechtliche Genehmigung. Das Landesdenkmalamt stuft Anlagen, die von der Straße aus nicht zu sehen sind, in seinem Solarleitfaden in der Regel als genehmigungsfähig ein.

Wie viel Abstand braucht die Anlage zur Brandwand?

Seit dem 23. Juli 2026 sind es in Berlin mindestens 0,50 m, egal wie hoch die Anlage aufbaut (§ 32 Abs. 5 BauO Bln). Bei Gründerzeithäusern mit Brandwänden zu beiden Nachbarn planen wir diesen Streifen auf beiden Seiten des Dachs ein.

Darf ich als Mieter in Friedrichshain ein Balkonkraftwerk aufstellen?

Mieter haben nach § 554 Abs. 1 BGB einen Anspruch darauf, dass der Vermieter einem Steckersolargerät zustimmt. Erlaubt sind bis zu 800 VA Wechselrichterleistung und 2.000 Wp Modulleistung. Angemeldet wird das Gerät nur im Marktstammdatenregister, ein Antrag beim Netzbetreiber entfällt.

Was ist der Unterschied zwischen Mieterstrom und Gebäudeversorgung?

Beim Mieterstrom nach § 42a EnWG bekommen die Bewohner den Solarstrom zu höchstens 90 % des Grundversorgungstarifs, mit Verträgen von höchstens 2 Jahren Laufzeit. Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung nach § 42b EnWG teilt den Solarstrom auf die teilnehmenden Wohnungen auf und braucht dafür eine Messung im 15-Minuten-Takt.

Wie viele Solaranlagen gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg?

Ende 2025 waren 1.248 Anlagen mit zusammen 8,40 MWp registriert, so der Monitoringbericht 2025 des Senats. Das ist die kleinste installierte Leistung aller Berliner Bezirke, genutzt sind 2,9 % des Solarpotenzials.

Wie viel Strom erzeugt ein Flachdach mit 10 kWp in Friedrichshain?

Bei Ost-West-Aufstellung mit 10 Grad Neigung rechnet PVGIS mit rund 8.630 kWh im Jahr. Davon fallen rund 1.330 kWh in den Juni und rund 120 kWh in den Dezember. Schatten höherer Nachbarhäuser ist darin nicht enthalten und kommt in unserer Planung hinzu.

Wo sitzt die Untere Denkmalschutzbehörde für Friedrichshain-Kreuzberg?

Der Fachbereich Unterer Denkmalschutz gehört zum Stadtentwicklungsamt und sitzt in der Yorckstraße 4–11. Er entscheidet über Solaranlagen an Denkmalen im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt. Für die Vollständigkeitsprüfung hat er 4 Wochen Zeit, für den Bescheid 3 Monate.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

Ihre Photovoltaik-Anlage für Friedrichshain-Kreuzberg

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Fotos von Dach und Zählerschrank können Sie danach per E-Mail schicken — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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