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Neubau eines Einfamilienhauses mit Solarmodulen auf dem Satteldach, daneben ein Baucontainer
Photovoltaik · Lichtenberg

Photovoltaik in Lichtenberg: Solaranlagen für Häuser und Wohnblöcke

Wir planen Photovoltaik in Lichtenberg für Häuser in Karlshorst und Hohenschönhausen und für Mehrfamilienhäuser. Im Bezirk leisten 3.566 Anlagen zusammen 43,72 MWp.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Ende 2025 liefen in Lichtenberg 3.566 PV-Anlagen mit zusammen 43,72 MWp (Monitoringbericht 2025 Masterplan Solarcity, Stand Februar 2026). MWp heißt Megawatt Peak und meint die Nennleistung der Module, gemessen unter genormten Prüfbedingungen. Das sind weniger als halb so viele Anlagen wie im benachbarten Marzahn-Hellersdorf. Laut Umweltatlas Berlin gleichen einzelne Großanlagen die geringere Zahl aus.

Vom Solarpotenzial des Bezirks sind 9,4 % ausgeschöpft, das ist Platz 4 unter den zwölf Bezirken. Wir planen und montieren hier Anlagen auf Häusern in Karlshorst, Hohenschönhausen und den Dörfern im Norden. Dazu kommen Mehrfamilienhäuser von Eigentümergemeinschaften, Genossenschaften und Vermietern.

Öffentliche Gebäude: gut ein Drittel der Leistung im Bezirk

Auf öffentlichen Gebäuden stehen in Lichtenberg 221 Anlagen mit 15,25 MWp. Beide Werte sind die höchsten aller Berliner Bezirke (Umweltatlas Berlin, Stand Februar 2026). Gut ein Drittel der Leistung im Bezirk kommt damit von öffentlichen Dächern.

Ein Beispiel ist die denkmalgeschützte Max-Taut-Schule an der Schlichtallee mit 1.288 Modulen und 354,2 kWp. Im Senatswettbewerb „Denkmalgerechte Solarprojekte“ belegte die Anlage 2024 Platz 2.

Im Juni 2010 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung das erste bezirkliche Klimaschutzkonzept Berlins. Mit den Berliner Stadtwerken hat das Bezirksamt bis 2030 insgesamt 60 bis 120 Anlagen mit 3 bis 6 MWp vereinbart. Im März 2025 liefen auf Gebäuden des Bezirks 34 Anlagen mit 1.151 kWp, 45 weitere mit 2.246 kWp waren geplant oder im Bau (Schriftliche Anfrage 19/25108).

Die Tabelle zeigt, wo in Lichtenberg die Leistung liegt. Die Werte je Postleitzahl stammen aus einer etwas neueren Abfrage als die Bezirkssumme.

Gebiet oder Gebäude Leistung Quelle, Stand
Bezirk Lichtenberg, 3.566 Anlagen 43,72 MWp Monitoringbericht 2025, 02/2026
Öffentliche Gebäude, 221 Anlagen 15,25 MWp Umweltatlas Berlin, 02/2026
Postleitzahl 13053 Alt-Hohenschönhausen, 696 Anlagen 12,4 MWp Geoportal Berlin, 10/2026
Max-Taut-Schule, 1.288 Module 354,2 kWp Berliner Stadtwerke, 10/2026
Mieterstrom Mühlengrund, 23 Gebäude 497 kWp Berliner Stadtwerke, 10/2026
Mieterstrom Malchower Aue 224 kWp Berliner Stadtwerke, 10/2026

In Alt-Hohenschönhausen liegen 12,4 MWp auf nur 696 Anlagen, was auf einige große Dächer schließen lässt. Die meisten Anlagen im Bezirk zählt dagegen das Gebiet 10318 in Karlshorst, nämlich 891.

Wo in Lichtenberg die Einfamilienhäuser stehen

41,7 % der Wohngebäude in Lichtenberg haben nur eine Wohnung, zusammen 7.650 Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser (Zensus 2022). Die meisten stehen in Karlshorst mit 1.983 Häusern. In Alt-Hohenschönhausen Nord sind es 1.715, in Malchow, Wartenberg und Falkenberg zusammen 1.623. In Alt-Hohenschönhausen Nord sind damit 75 % der Wohngebäude Einfamilienhäuser, in den drei Dörfern 89 %.

16,2 % der Gebäude in Lichtenberg sind 2011 oder später entstanden, ein höherer Anteil als in jedem anderen Bezirk. Bei neuen Häusern prüfen wir, ob schon ein Leerrohr vom Dach zum Zählerschrank liegt, denn das erspart Arbeit an der Fassade. Für Neubauten mit Baubeginn ab dem 1. Januar 2023 schreibt das Berliner Solargesetz Module auf mindestens 30 % der Bruttodachfläche vor (§ 4 Abs. 1 SolarG Bln). Wer betroffen ist, steht im Ratgeber zur Solarpflicht in Berlin.

41,2 % der Gebäude heizen mit Fernwärme und nur 1,8 % mit Öl, so wenige wie in keinem anderen Bezirk. Kommt die Wärme aus dem Fernwärmenetz, richten wir die Anlage nach dem Haushaltsstrom aus. Ist ein E-Auto geplant, rechnen wir seinen Verbrauch gleich mit ein. Wie wir Größe und Speicher nach dem Verbrauch bemessen, steht unter Solaranlage fürs Einfamilienhaus.

Historisches Gebäude mit Innenhof, auf der Ziegeldachfläche rot eingefärbte Solarmodule

Mieterstrom in Neu-Hohenschönhausen: was auf Elfgeschossern schon läuft

Waldsiedlung Karlshorst und alte Dörfer: Denkmal und Erhaltungsgebiet

In Lichtenberg gelten 6 städtebauliche Erhaltungsgebiete mit zusammen 176 ha (Geoportal Berlin, Stand Oktober 2026). Drei davon sind die alten Dorfkerne Malchow, Falkenberg und Wartenberg, deren Verordnungen 1993 in Kraft traten. Dazu kommen das Seen- und Prinzenviertel in Karlshorst, die Kaskelstraße in der Viktoriastadt und die Siedlung Paul-Koenig-Straße/Titastraße. Das Seen- und Prinzenviertel ist 34,3 ha groß, seine Verordnung trat 1999 in Kraft.

Unter Denkmalschutz stehen außerdem mehrere Einfamilienhaus-Siedlungen. Die Waldsiedlung Karlshorst entstand 1919 und 1920 nach Plänen von Peter Behrens, mit Einfamilien- und Reihenhäusern. Dazu kommt die Siedlung „Di Ki Fa“ an der Dingelstädter Straße aus den Jahren 1926 bis 1930.

Von Anfang 2023 bis März 2025 gingen beim Bezirksamt 10 Solaranträge für Denkmale und 3 für deren Umgebung ein (Schriftliche Anfrage 19/21722). Zuständig ist die Untere Denkmalschutzbehörde im Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Bau- und Wohnungsaufsicht, in Alt-Friedrichsfelde 60. Laut Solarleitfaden des Landesdenkmalamts lassen sich Module, die von Straßen und Plätzen aus nicht zu sehen sind, in der Regel genehmigen.

In den Erhaltungsgebieten fragen wir vor dem Angebot beim Stadtentwicklungsamt nach, ob die geplante Belegung eine Genehmigung braucht. Wie ein Antrag am Denkmal abläuft, erklärt der Ratgeber zu Solaranlagen am Denkmal.

Weißes Einfamilienhaus mit Solarmodulen auf beiden Seiten des Satteldachs im Morgenlicht

Was in Lichtenberg am häufigsten geplant wird

Wie viel Strom bringt eine Doppelhaushälfte in Karlshorst?

Eine Doppelhaushälfte mit 6 kWp auf einer Südwestfläche erzeugt in Berlin nach PVGIS rund 5.860 kWh im Jahr. PVGIS ist der Ertragsrechner der EU-Kommission, den wir für Berlin am 12. Oktober 2026 abgefragt haben.

Beispiel. Doppelhaushälfte in Karlshorst, Satteldach mit einer Fläche nach Südwesten und 35 Grad Neigung, 3.500 kWh Stromverbrauch im Jahr, Heizung über Fernwärme. Auf die Südwestfläche planen wir 6 kWp. Zur Brandwand an der Nachbarhälfte halten die Module mindestens 0,50 m Abstand, wie es § 32 Abs. 5 BauO Bln vorschreibt.

Nach PVGIS liefert eine Südwestfläche mit 35 Grad 976 kWh je kWp im Jahr. Für 6 kWp sind das rund 5.860 kWh (6 × 976), im Juni rund 780 kWh und im Dezember rund 132 kWh. Weil die Anlage nicht mehr als 7 kW hat, ist kein intelligentes Messsystem vorgeschrieben (§ 29 MsbG).

Einen Speicher bemisst die Verbraucherzentrale mit rund 1,5 kWh je 1.000 kWh Verbrauch, hier also 5,25 kWh (3,5 × 1,5). Eine Südwestfläche bringt etwas weniger als eine Südfläche, verschiebt den Ertrag aber in den Nachmittag. Das passt zu Haushalten, in denen tagsüber niemand zu Hause ist.

Lichtenbergs Nachbarbezirke und der Weg zum ersten Termin

Im Osten liegt Marzahn-Hellersdorf, mit 8.590 Anlagen der Bezirk mit den meisten Solaranlagen Berlins. Im Westen und Nordwesten grenzt Pankow an, wo 2025 genau 1.975 Anlagen hinzukamen. Im Südwesten liegt Friedrichshain-Kreuzberg, wo nur 502 Wohngebäude eine einzige Wohnung haben und Solaranlagen deshalb meist auf Mehrfamilienhäusern entstehen. Jenseits der Spree schließt im Süden Treptow-Köpenick an, wo wir bei vielen Häusern zuerst die Verschattung durch Bäume prüfen.

Für das erste Gespräch brauchen wir Ihren Jahresverbrauch und Fotos von Dach und Zählerschrank, bei Mehrfamilienhäusern auch die Zahl der Wohnungen und Zähler. Diese Angaben senden Sie uns per Mail an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de. Über das Formular können Sie Fotos und Abrechnung gleich mitschicken. Für den ersten Termin am Haus oder per Video berechnen wir nichts.

Häufige Fragen

Warum hat Lichtenberg weniger Anlagen als Pankow oder Marzahn-Hellersdorf, aber trotzdem viel Leistung?

Laut Umweltatlas Berlin gleichen in Lichtenberg einzelne Großanlagen die geringere Anlagenzahl aus. Allein auf öffentlichen Gebäuden stehen 221 Anlagen mit 15,25 MWp, so viel wie in keinem anderen Bezirk. Dazu kommen große Mieterstromanlagen auf Wohnblöcken in Neu-Hohenschönhausen.

Brauche ich in Karlshorst eine Genehmigung für Solarmodule auf dem Dach?

Für die meisten Häuser nicht, denn Solaranlagen auf Dächern sind in Berlin verfahrensfrei. In der denkmalgeschützten Waldsiedlung Karlshorst entscheidet aber die Untere Denkmalschutzbehörde. Im Erhaltungsgebiet Seen- und Prinzenviertel fragen wir vor dem Angebot beim Stadtentwicklungsamt nach.

Welche Erhaltungsgebiete gibt es in Lichtenberg?

Der Bezirk hat 6 städtebauliche Erhaltungsgebiete mit zusammen 176 ha. Dazu gehören die Dorfkerne Malchow, Falkenberg und Wartenberg, das Seen- und Prinzenviertel in Karlshorst, die Kaskelstraße in der Viktoriastadt und die Siedlung Paul-Koenig-Straße/Titastraße.

Wie viel Strom erzeugt eine Doppelhaushälfte in Karlshorst?

Mit 6 kWp auf einer Südwestfläche mit 35 Grad Neigung sind es nach PVGIS rund 5.860 kWh im Jahr. Liegt die Fläche genau nach Süden, wären es bei gleicher Neigung rund 6.290 kWh (6 × 1.049).

Welchen Abstand muss die Anlage zur Nachbarhälfte einhalten?

Zur Brandwand zwischen den beiden Haushälften halten die Module mindestens 0,50 m Abstand, unabhängig davon, wie hoch die Anlage aufbaut. So steht es in § 32 Abs. 5 der Berliner Bauordnung in der Fassung vom 23.07.2026.

Wie groß sollte die Anlage sein, wenn das Haus mit Fernwärme heizt?

Dann zählt vor allem der Haushaltsstrom, und die HTW Berlin nennt als Untergrenze 0,5 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Ist ein E-Auto geplant, rechnen wir dessen Verbrauch gleich mit ein, damit die Anlage später nicht zu klein ist.

Können Eigentümergemeinschaften in Hohenschönhausen Solarstrom an die Bewohner liefern?

Ja, Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung lassen sich auch in einer Eigentümergemeinschaft umsetzen. Bei der Gebäudeversorgung kann ein Beschluss der Gemeinschaft den Vertrag ersetzen (§ 42b Abs. 6 EnWG). Welches Modell passt, klären wir anhand von Wohnungszahl und Zählerplätzen.

Wie teuer darf Mieterstrom für die Bewohner sein?

Der Preis darf höchstens 90 Prozent des örtlichen Grundversorgungstarifs betragen, so regelt es § 42a Abs. 4 EnWG. Verbraucher dürfen höchstens 2 Jahre an den Vertrag gebunden werden (§ 42a Abs. 3 EnWG).

Gibt es in Lichtenberg Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden?

Ja, die denkmalgeschützte Max-Taut-Schule trägt 1.288 Module mit 354,2 kWp und belegte 2024 Platz 2 im Senatswettbewerb „Denkmalgerechte Solarprojekte“. Zwischen Anfang 2023 und März 2025 gingen beim Bezirksamt außerdem 10 Solaranträge für Denkmale ein.

Wer ist in Lichtenberg für Solaranlagen am Denkmal zuständig?

Die Untere Denkmalschutzbehörde im Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Bau- und Wohnungsaufsicht, in Alt-Friedrichsfelde 60. Sie entscheidet im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt und hat für die Vollständigkeitsprüfung 4 Wochen und für den Bescheid 3 Monate Zeit.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

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