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Photovoltaik-Anlage Berlin — zur Startseite Photovoltaik-Anlage Berlin Solaranlagen mit Speicher ERSTER TERMIN kostenlos
Weißes Einfamilienhaus mit Solarmodulen auf beiden Seiten des Satteldachs im Morgenlicht
Solaranlagen mit Speicher

Photovoltaik fürs Einfamilienhaus in Berlin, auch für Doppel- und Reihenhäuser

Wir planen und montieren Photovoltaikanlagen für Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser in Berlin. Auf einem Süddach mit 35 Grad erzeugen 10 kWp rund 10.490 kWh im Jahr.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Eine Photovoltaikanlage mit 10 kWp, also 10 Kilowatt Spitzenleistung, erzeugt auf dem Süddach eines Berliner Einfamilienhauses rund 10.490 kWh Strom im Jahr, wenn das Dach 35 Grad geneigt ist. So steht es in der Ertragsdatenbank PVGIS der EU-Kommission, die wir am 12.10.2026 für Berlin abgefragt haben. Wir planen solche Anlagen für freistehende Häuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser, montieren sie und melden sie bei Stromnetz Berlin an.

In Berlin hat mehr als die Hälfte der Wohngebäude nur eine Wohnung, nach dem Zensus 2022 sind es 173.165 von 338.663 Gebäuden oder 51,1 %. Dazu zählen Einfamilienhäuser ebenso wie Doppelhaushälften und Reihenhäuser. Für jedes dieser Häuser rechnen wir die Anlage aus Ihrem Verbrauch und prüfen Dach und Zählerschrank.

Was zur Anlage auf dem Einfamilienhaus gehört

Zu einer fertigen Anlage gehören Planung, Gerüst, Montage, der Anschluss im Zählerschrank und die Anmeldung, auf Wunsch dazu Speicher und Wallbox. Wer welchen Teil übernimmt, zeigt die Tabelle:

Baustein Was wir übernehmen Was Sie beitragen
Planung Verbrauch auswerten, Dachfläche und Verschattung prüfen, Größe und Speicher festlegen letzte Stromrechnung, Fotos vom Dach
Gerüst und Unterkonstruktion Gerüst stellen, Dachhaken und Schienen setzen Zufahrt und Stellfläche am Haus
Module und Wechselrichter Module verlegen, Leitungen ins Haus führen, Wechselrichter montieren Platz im Keller, Hauswirtschaftsraum oder Dachboden
Speicher Größe vorschlagen, Speicher einbauen und anschließen Entscheidung, ob und wie groß
Zählerschrank prüfen und, wenn nötig, erneuern Zugang zum Zählerschrank
Netzanmeldung Anmeldung über das Kundenportal von Stromnetz Berlin Auftrag im Portal bestätigen
Marktstammdatenregister beim Eintrag helfen Eintrag binnen 1 Monat nach Inbetriebnahme

Im Angebot steht jeder Baustein als eigener Posten, so dass Sie zwei Angebote Zeile für Zeile vergleichen können.

Wie groß sollte die Anlage für ein Einfamilienhaus sein?

Die HTW Berlin empfiehlt mindestens 0,5 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch, nach oben begrenzt meist die freie Dachfläche. Ein kWp braucht mit kristallinen Modulen 5 bis 7 m² Dach (Verbraucherzentrale), und für 10 kWp rechnet Finanztip mit mindestens 50 m² und 24 Modulen. Wir planen meist mehr als die Untergrenze, weil eine Wärmepumpe oder ein E-Auto den Verbrauch später deutlich erhöht.

Wie viel Ihres Bedarfs die Anlage deckt, beschreibt der Autarkiegrad, also der Anteil Ihres Verbrauchs, der vom eigenen Dach kommt. Der Eigenverbrauch ist der Anteil des erzeugten Solarstroms, den Sie selbst im Haus nutzen. Beide Werte haben wir mit den Tabellen des Unabhängigkeitsrechners der HTW Berlin für typische Haushalte nachgerechnet:

Jahresverbrauch Anlage Speicher Eigenverbrauch Autarkiegrad
4.000 kWh 5 kWp ohne 25 % 32 %
4.000 kWh 5 kWp 5 kWh 54 % 63 %
4.000 kWh 10 kWp ohne 15 % 37 %
4.000 kWh 10 kWp 10 kWh 35 % 81 %
5.000 kWh 10 kWp ohne 17 % 36 %
5.000 kWh 10 kWp 10 kWh 41 % 76 %

Quelle: HTW Berlin, Unabhängigkeitsrechner, eigene Nachrechnung mit dessen Tabellen, Stand Oktober 2026. Die Werte gelten für einen Haushalt ohne Wärmepumpe und E-Auto.

Ein Speicher hebt den Autarkiegrad stärker als eine größere Anlage. Bei 4.000 kWh steigt er mit doppelter Leistung ohne Speicher nur von 32 auf 37 %, mit 10 kWh Speicher dagegen auf 81 %. Als Obergrenze für den Speicher nennt die HTW 1,5 kWh je kWp Anlagenleistung und je 1.000 kWh Verbrauch. Wie Sie die passende Größe selbst bestimmen, zeigt der Ratgeber zur Speichergröße, und wie wir Speicher auswählen und anschließen, steht unter Solaranlage mit Speicher.

Was kostet Photovoltaik fürs Einfamilienhaus?

Ohne Speicher kostet eine Anlage für ein Einfamilienhaus inklusive Montage meist 1.100 bis 1.500 € je kWp (co2online, März 2026). Mit Speicher liegen Einfamilienhäuser nach den Angeboten, die Finanztip 2026 ausgewertet hat, meist bei 14.000 bis 20.000 €. Die Tabelle rechnet die Spannen für eine Anlage mit 10 kWp durch:

Posten Richtwert Quelle oder Rechenweg
PV-Anlage ohne Speicher 1.100 bis 1.500 € je kWp co2online, März 2026
10 kWp ohne Speicher 11.000 bis 15.000 € 10 × 1.100 bis 10 × 1.500 €
Speicher mit Installation 400 bis 800 € je kWh Finanztip, Mai 2026
10 kWh Speicher 4.000 bis 8.000 € 10 × 400 bis 10 × 800 €
Obergrenze für 10 kWp mit 10 kWh Speicher 22.000 € Finanztip, Mai 2026

Alle Beträge sind Endpreise einschließlich Montage. Für Anlagen bis 30 kWp auf einem Wohnhaus gilt der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG, die Umsatzsteuer beträgt also 0 %.

Je kleiner die Anlage ist, desto mehr kostet das einzelne kWp. Im Preisindex der Verbraucherzentrale lagen Angebote für 4 bis 6 kWp im Mittel bei 2.090 € je kWp, für 10 bis 12 kWp bei 1.290 €. Die Verbraucherzentrale hat dafür 71 Angebote von Januar 2025 bis August 2026 ausgewertet und versteht die Werte nur als Hinweis auf diesen Größeneffekt.

Bei mehr als 7 kW Leistung kommen ein Smart Meter, also ein digitaler Zähler mit Fernauslesung, und eine Steuerbox dazu (§ 29 MsbG). Bis 15 kW zahlen Sie für jedes der beiden Geräte höchstens 50 € im Jahr (§ 30 MsbG). Eine eigene PV-Versicherung kostet für eine 10-kWp-Anlage knapp 50 bis 150 € im Jahr (Finanztip, März 2026). Den Preis für Ihre Anlagengröße schätzt der Kostenrechner im Ratgeber zu den Photovoltaik-Kosten.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Berliner Regeln für Doppelhaushälfte, Reihenhaus und Einfamilienhaus

Für eine Solaranlage auf Ihrem Haus brauchen Sie in Berlin keine Baugenehmigung, sie ist nach § 61 Abs. 1 Nr. 3 a BauO Bln verfahrensfrei. Kauf und Montage berechnet der Betrieb mit 0 % Umsatzsteuer, und die Einnahmen aus der Anlage bleiben bis 30 kWp je Wohneinheit einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Abstand, Zählerschrank und Dachumbau sehen wir uns trotzdem bei jedem Einfamilienhaus an.

Abstand zur Nachbarhälfte

Bei Doppel- und Reihenhäusern trennt eine Brandwand die Haushälften, und zu ihr halten die Module seit dem 23.07.2026 mindestens 0,50 m Abstand (§ 32 Abs. 5 BauO Bln). Auf einem Reihenmittelhaus mit zwei Brandwänden bleibt so auf beiden Seiten ein Streifen frei, den wir bei der Belegung einplanen.

Zählerschrank im älteren Haus

Ob Ihr Zählerschrank Platz für den neuen Zähler, den Smart Meter und die Absicherung der Anlage hat, prüfen wir schon im ersten Termin. Muss er erneuert werden, zahlt SolarPLUS für den neuen Zählerschrank pauschal 750 € (Richtlinie 2026). Voraussetzung ist, dass der alte Schrank zu klein, nicht regelkonform oder vor dem 31.12.2014 in Betrieb gegangen ist und der neue Zählerschrank mindestens 1.160 € kostet.

Dach erneuern und Solarpflicht

Lassen Sie das Dach ausbauen, aufstocken oder grundlegend sanieren, gilt das Solargesetz Berlin. Dann müssen mindestens 30 % der nutzbaren Dachfläche Photovoltaik tragen, oder die Anlage erreicht bei bis zu zwei Wohnungen mindestens 2 kW (§ 4 Abs. 2 SolarG Bln). Es ist sinnvoll, Dachsanierung und Anlage zusammen zu planen, dann steht das Gerüst nur einmal. Wann ein Umbau als wesentlich gilt, erklärt der Ratgeber zur Solarpflicht in Berlin.

SolarPLUS für den Speicher

Kommt zur neuen Anlage ein Speicher, zahlt SolarPLUS dafür 250 € je kWp Anlagenleistung, höchstens 4.750 € ab 19 kWp. Der Speicher braucht dafür eine Zeitwertersatzgarantie von 10 Jahren, und ein Fachbetrieb muss ihn einbauen. Den Antrag für den Speicher stellen Sie online, möglichst bevor Sie den Auftrag unterschreiben, und die Unterlagen aus unserem Angebot geben wir Ihnen dafür mit.

Kleines Siedlungshaus mit steilem Satteldach und Solarmodulen, im Garten Obstbaum und Gartenhaus

Ablauf am Einfamilienhaus in fünf Schritten

Vom ersten Gespräch bis zur laufenden Anlage gehen wir mit Ihnen fünf Schritte, und um Netzbetreiber und Gerüst kümmern wir uns.

  1. Im ersten Termin, bei Ihnen zu Hause oder per Video, gehen wir Dach, Zählerschrank und Verbrauch durch, und dieser Termin ist kostenlos.
  2. Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Belegungsplan, erwartetem Jahresertrag für Ihre Ausrichtung und jedem Posten einzeln.
  3. Nach Ihrem Auftrag stellen wir die Netzanfrage bei Stromnetz Berlin, und Sie bestätigen sie im Kundenportal des Netzbetreibers.
  4. Zur Montage stehen Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter und, wenn geplant, Speicher und Wallbox an, zum Schluss der Anschluss im Zählerschrank.
  5. Nach dem Zählertausch durch Stromnetz Berlin nehmen wir die Anlage in Betrieb und helfen Ihnen beim Eintrag ins Marktstammdatenregister, der binnen eines Monats fällig ist.

Welche Fristen das Gesetz für jeden Schritt setzt, beschreibt der Ratgeber zur Anmeldung bei Stromnetz Berlin und im Marktstammdatenregister.

Planungsfragen am Einfamilienhaus

Rechenbeispiel Doppelhaushälfte mit 10 kWp und Speicher

Beispiel. Angenommen, Sie haben eine Doppelhaushälfte in Mahlsdorf mit einem Satteldach nach Süden, 35 Grad Neigung und 4.000 kWh Stromverbrauch im Jahr. Geplant sind 10 kWp auf der Südseite, wofür mindestens 50 m² Dachfläche nötig sind, und ein Speicher mit 10 kWh. Zur Brandwand der Nachbarhälfte halten die Module 0,50 m Abstand, und das Haus steht nicht unter Denkmalschutz. Mit den Berliner Kennwerten sieht die Rechnung für das erste Jahr so aus:

Rechenschritt Wert Herleitung
Jahresertrag rund 10.490 kWh 10 kWp × 1.049 kWh je kWp (PVGIS, Süd 35 Grad)
selbst genutzt rund 3.240 kWh Autarkiegrad 81 % × 4.000 kWh (HTW-Tabelle)
eingespeist rund 7.250 kWh 10.490 kWh minus 3.240 kWh
gesparter Strombezug rund 1.200 € 3.240 kWh × 37,0 ct (BDEW, August 2026)
Einspeisevergütung rund 560 € 7.250 kWh × 7,70 ct (Inbetriebnahme bis 31.12.2026)

Die Anlage kostet nach den Richtwerten 11.000 bis 15.000 €, der Speicher 4.000 bis 8.000 €, und als Obergrenze für diese Kombination nennt Finanztip 22.000 €. Den SolarPLUS-Zuschuss für den Speicher und die laufenden Zählerkosten rechnet das Beispiel nicht ein. Strompreis, Verbrauch und Wetter ändern sich von Jahr zu Jahr, deshalb rechnen wir im Angebot mit Ihren eigenen Werten.

Wann Dachdecker oder Energieberater zuerst dran sind

Ist die Eindeckung alt oder undicht, kommt vor der Anlage der Dachdecker, denn das Fraunhofer ISE rechnet bei Modulen mit 30 Jahren Lebensdauer. Eine neue Eindeckung nach der Montage hieße, die Anlage ab- und wieder aufzubauen. Ob Ziegel und Lattung noch lange halten, sehen wir uns deshalb schon im ersten Termin an.

Wer das ganze Haus mit Dämmung, Fenstern und Heizung modernisieren will, holt sich einen Energieberater für den Sanierungsfahrplan. Die Photovoltaikanlage passen wir dann an diesen Plan an, etwa an eine spätere Wärmepumpe.

Einfamilienhäuser in ganz Berlin und in Potsdam

Auf Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern bauen wir in allen zwölf Bezirken, etwa in Spandau und Steglitz-Zehlendorf. Was dort für Ihre Anlage gilt, von Denkmalbereichen bis zum Gebäudebestand, steht auf den Bezirksseiten, zum Beispiel für Treptow-Köpenick. Auch in Potsdam planen und montieren wir Anlagen auf Einfamilienhäusern.

Ihr Haus durchrechnen lassen

Für die erste Rechnung brauchen wir Ihren Jahresverbrauch, die Dachform und, wenn vorhanden, ein Foto vom Zählerschrank. Daraus sagen wir Ihnen im ersten Termin, welche Größe zu Ihrem Haus passt und womit Sie bei den Kosten rechnen können. Was in diesem Termin alles besprochen wird, steht unter Photovoltaik-Beratung in Berlin. Fragen, die Sie vorab klären möchten, beantworten wir per Mail an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de. Ihre Angaben zu Verbrauch und Dach können Sie auch über das Formular auf dieser Seite schicken.

Häufige Fragen

Wie viel kWp braucht ein Einfamilienhaus?

Als Mindestgröße empfiehlt die HTW Berlin 0,5 kWp für jede 1.000 kWh, die Ihr Haushalt im Jahr verbraucht. Nach oben setzt meist die freie Dachfläche die Grenze, und wer eine Wärmepumpe oder ein E-Auto plant, wählt lieber mehr Leistung. Für 10 kWp brauchen Sie mindestens rund 50 m² Dachfläche.

Wie viel Dachfläche braucht eine Photovoltaikanlage?

Mit kristallinen Modulen rechnet die Verbraucherzentrale 5 bis 7 m² je kWp. Finanztip nennt für 5 kWp mindestens 25 m² mit 12 Modulen und für 10 kWp mindestens 50 m² mit 24 Modulen. Dazu kommen Randabstände und an einer Brandwand ein Streifen von mindestens 0,50 m.

Was kostet eine PV-Anlage für ein Einfamilienhaus in Berlin?

Mit Speicher zahlen Hausbesitzer nach den Angeboten, die Finanztip ausgewertet hat, meist 14.000 bis 20.000 € (Stand Mai 2026). Ohne Speicher kostet eine Anlage mit 10 kWp nach der Spanne von co2online 11.000 bis 15.000 €. Wegen des Nullsteuersatzes sind das Endpreise ohne Umsatzsteuer.

Lohnt sich ein Speicher im Einfamilienhaus?

Ein Speicher erhöht vor allem den Anteil des Stroms, den Sie selbst nutzen. Bei 4.000 kWh Verbrauch und 10 kWp steigt der Autarkiegrad nach den HTW-Tabellen von 37 % ohne auf 81 % mit 10 kWh Speicher. Für einen Speicher zu einer neuen Anlage zahlt SolarPLUS in Berlin bis zu 4.750 €.

Wie viel Abstand muss die Anlage zur Nachbarhälfte halten?

Seit dem 23.07.2026 gilt in Berlin zu Brandwänden einheitlich ein Mindestabstand von 0,50 m (§ 32 Abs. 5 BauO Bln). Bei Doppel- und Reihenhäusern steht diese Wand in der Regel zwischen den Haushälften. Ohne Abstand geht es nur, wenn die Wand die Anlage gegen Brandübertragung schützt.

Brauche ich für die Solaranlage einen neuen Zählerschrank?

Das hängt vom Alter und vom Platz im Schrank ab, und wir prüfen es im ersten Termin. Für einen neuen Zählerschrank zahlt SolarPLUS pauschal 750 €, wenn der alte zu klein, nicht regelkonform oder vor dem 31.12.2014 in Betrieb gegangen ist. Der neue Zählerschrank muss dafür mindestens 1.160 € kosten.

Muss ich für die Anlage auf meinem Haus Steuern zahlen?

Kauf und Montage werden mit 0 % Umsatzsteuer berechnet (§ 12 Abs. 3 UStG). Die Einnahmen aus der Einspeisung bleiben bis 30 kWp je Wohneinheit einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Eine Anlage mit 10 oder 15 kWp liegt klar unter dieser Grenze.

Brauche ich einen Smart Meter, und was kostet er?

Bei mehr als 7 kW installierter Leistung baut der Messstellenbetreiber ein intelligentes Messsystem ein (§ 29 Abs. 1 Nr. 2 b MsbG). Für Anlagen bis 15 kW zahlen Sie dafür höchstens 50 € im Jahr und für die Steuerbox noch einmal höchstens 50 €. Den Rest der Kosten trägt der Netzbetreiber.

Bringt ein Ost-West-Dach genug Strom?

Eine Ost- und eine Westfläche mit 30 Grad Neigung liefern in Berlin 845 und 823 kWh je kWp im Jahr, ein Süddach mit 35 Grad 1.049 kWh (PVGIS). Dafür kommt der Strom früher am Morgen und länger am Nachmittag. Für Haushalte, die tagsüber nicht zu Hause sind, ist das oft ein Vorteil.

Kann ich Speicher oder Wallbox später nachrüsten?

Ja, beides lässt sich an eine laufende Anlage anschließen. Den SolarPLUS-Antrag für einen nachgerüsteten Speicher müssen Sie spätestens 3 Monate nach Inbetriebnahme der PV-Anlage stellen. Wer beides absehbar braucht, lässt Wechselrichter und Zählerschrank gleich passend auslegen.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

Ihre Photovoltaik-Anlage für Berlin

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Fotos von Dach und Zählerschrank können Sie danach per E-Mail schicken — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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