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Stadtvilla mit Walmdach aus roten Ziegeln, auf der Dachfläche schwarze Solarmodule, alter Baumbestand
Photovoltaik · Steglitz-Zehlendorf

Photovoltaik in Steglitz-Zehlendorf: Solaranlagen für Villa und Siedlungshaus

Wir planen und bauen Solaranlagen in Steglitz-Zehlendorf, für Villen, Siedlungs- und Reihenhäuser. Viele davon stehen in einem der 18 Erhaltungsgebiete des Bezirks.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

In Steglitz-Zehlendorf planen wir Solaranlagen für Villen, Siedlungshäuser und Reihenhäuser, häufig in geschützten Gebieten. Der Bezirk hat 18 städtebauliche Erhaltungsgebiete mit zusammen 936 Hektar, das ist die größte Fläche aller Berliner Bezirke (Geoportal Berlin, Stand Oktober 2026). Ob und wie eine Anlage auf Ihr Dach darf, klären wir deshalb vor der Planung.

Laut Monitoringbericht 2025 Masterplan Solarcity standen im Bezirk Ende 2025 5.119 Anlagen mit 36,08 MWp, im Lauf des Jahres 2025 kamen 1.355 dazu. Die Einheit MWp, Megawatt Peak, beschreibt die Leistung aller Module unter genormten Testbedingungen. Genutzt ist damit ein Anteil von 5,9 % am Solarpotenzial des Bezirks.

55,2 % der Wohngebäude im Bezirk haben nur eine Wohnung, zusammen 22.821 Häuser (Zensus 2022). Wie wir eine Anlage für ein solches Haus planen, montieren und anmelden, beschreiben wir unter Photovoltaik fürs Einfamilienhaus.

Zehlendorf Nord, Drakestraße, Zehlendorf Südwest: wo die Häuser stehen

Die meisten Einfamilienhäuser stehen in der Bezirksregion Zehlendorf Nord mit 5.642 Gebäuden. Es folgen die Region an der Drakestraße in Lichterfelde mit 3.891 und Zehlendorf Südwest mit 3.705 Häusern (Zensus 2022). Gemeint sind Gebäude mit nur einer Wohnung, also auch Doppel- und Reihenhäuser.

In der folgenden Übersicht stehen die Zahlen für Steglitz-Zehlendorf und für Berlin nebeneinander.

Wert Bezirk Berlin gesamt
Solaranlagen, Stand Ende 2025 5.119 55.861
Leistung zusammen 36,08 MWp rund 487 MWp
Zubau 2025 in Anlagen 1.355 13.902
Genutzter Anteil am Potenzial 5,9 % –
Häuser mit nur einer Wohnung 55,2 % 51,1 %
mit Öl beheizte Gebäude 28,3 % 16,7 %
Wald, Anteil an der Fläche 24,0 % 17,7 %

Quellen der Tabelle: Masterplan-Monitoring 2025 mit Registerstand Februar 2026, Zensus 2022, Flächenstatistik Ende 2024.

Mit 11.714 ölbeheizten Gebäuden liegt der Bezirk bei dieser Heizart in absoluten Zahlen vor allen anderen. Kommt später eine Wärmepumpe ins Haus, steigt der Strombedarf deutlich. Wir berücksichtigen das bei der Größe der Anlage, ebenso wie die Bäume auf dem Grundstück.

Villa mit Walmdach: was ein steiles Dach bringt

Ein Süddach mit 45 Grad Neigung liefert in Berlin so viel Strom wie eines mit 35 Grad. Nach PVGIS sind es in beiden Fällen 1.049 kWh je kWp im Jahr, im Dezember bei 45 Grad sogar 30 statt 27 kWh. Die Zahlen hat das Rechenwerkzeug PVGIS der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU am 12. Oktober 2026 für einen Berliner Standort geliefert.

Die Tabelle zeigt die Werte für die Neigungen, die auf Villen und Siedlungshäusern im Bezirk vorkommen.

Ausrichtung und Neigung kWh je kWp und Jahr Juni Dezember
Süd, 45° 1.049 kWh 126 kWh 30 kWh
Süd, 35° 1.049 kWh 133 kWh 27 kWh
Süd, 15° 980 kWh 137 kWh 19 kWh
Südost, 35° 995 kWh 132 kWh 22 kWh
Südwest, 35° 976 kWh 130 kWh 22 kWh

Ein Walmdach hat vier geneigte Flächen, die Südseite ist dabei kleiner als bei einem Satteldach gleicher Grundfläche. Gauben, Schornsteine und Dachfenster nehmen auf Villendächern zusätzlich Platz weg. Wir messen deshalb jede Fläche einzeln und rechnen mit 5 bis 7 m² Dach je kWp (Verbraucherzentrale).

18 Erhaltungsgebiete: Lichterfelde-West, Lichterfelde-Ost, Fichtenberg

In Erhaltungsgebieten schützt der Bezirk die Gestalt von Häusern und Straßen. Steglitz-Zehlendorf hat 18 solcher Gebiete, genauso viele wie Mitte, aber mit 936 Hektar die größte Fläche. 14 davon sind über Bebauungspläne festgesetzt, überwiegend im früheren Bezirk Zehlendorf.

Erhaltungsgebiet Fläche
Lichterfelde-West (seit 20.11.1991) 204,9 ha
Lichterfelde-Ost 162 ha
Fichtenberg 48,4 ha
alle 18 Gebiete im Bezirk 936 ha

Quelle: Geoportal Berlin, Erhaltungsverordnungsgebiete, Stand Oktober 2026.

Nach der Bauordnung sind Solaranlagen auf Dächern verfahrensfrei (§ 61 Abs. 1 Nr. 3 a BauO Bln). In einem Erhaltungsgebiet prüfen wir trotzdem vorher mit dem Bezirksamt, welche Flächen und welche Ausführung genehmigt werden. Erst wenn das geklärt ist, bestellen wir die Module.

Finnenhaussiedlung und Salzunger Pfad: Belegungspläne des Landesdenkmalamts

Für zwei Siedlungen in Lichterfelde legt das Landesdenkmalamt fest, wo Module hin dürfen. Beide Belegungspläne erlauben Aufdachanlagen mit Standardmodulen nach einem festen Schema.

Die Finnenhaussiedlung entstand 1958 mit rund 50 Einfamilienhäusern, ihre Dächer sind etwa 15 Grad geneigt. Eine Südfläche mit dieser Neigung bringt nach PVGIS 980 kWh je kWp im Jahr, bei 35 Grad wären es 1.049 kWh.

Die Siedlung Salzunger Pfad mit rund 80 Häusern stammt aus den Jahren 1929 und 1930. Dort bleiben straßenseitige Dachflächen frei, und auf Gauben kommen in der Regel keine Module. Belegt werden dort also vor allem die Dachflächen zum Garten.

Onkel Toms Hütte, Heidehof, Krumme Lanke: Antrag bei der Denkmalbehörde

Die Untere Denkmalschutzbehörde des Bezirks sitzt in der Kirchstraße 1/3. Von 2023 bis März 2025 erhielt sie 87 Solaranträge für Denkmale und deren Umgebung, so viele wie keine andere Behörde mit Zahlenangabe. Bearbeitet hat sie die Anträge im Schnitt in 30,7 Tagen (Schriftliche Anfrage 19/21722, Stand März 2025).

Auf ihrer Seite stellt die Behörde Gestaltungsbroschüren bereit, unter anderem für den Heidehof, die Siedlung Krumme Lanke, die Thielecksiedlung und die Waldsiedlung Zehlendorf. Zur Waldsiedlung, bekannt als Onkel Toms Hütte, gehören 809 Einfamilienhäuser. Die Broschüren stehen bei der Denkmalbehörde Steglitz-Zehlendorf.

Die Behörde entscheidet im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt. Nach § 12 Abs. 1a DSchG Bln muss sie die Unterlagen binnen 4 Wochen auf Vollständigkeit prüfen und binnen 3 Monaten entscheiden. Was an Denkmalen in Berlin genehmigt wird, haben wir im Ratgeber Solaranlage und Denkmalschutz zusammengestellt.

Papageiensiedlung: 500 Dächer als gemeinsames Ziel

In der Papageiensiedlung in Zehlendorf will der Verein Papageiensiedlung e.V. Solaranlagen auf 500 der 800 Dächer bringen. Je Haus sind 2,5 bis 5 kWp vorgesehen, zusammen bis zu 1.500 kWp. Das Projekt startete 2019 und erhielt 2021 einen SolarCity-Preis (berlin.de/solarcity).

Wie viel Strom eine Anlage dieser Größe liefert, lässt sich mit PVGIS abschätzen. Mit 4 kWp auf einer Südfläche mit 35 Grad käme ein Haus auf rund 4.200 kWh im Jahr (4 × 1.049).

Kiefern und Waldbaumsiedlung: Schatten richtig einrechnen

Wald bedeckt 2.458 Hektar, das sind 24,0 % der Bezirksfläche (Flächenerhebung, Stand Ende 2024). Das Landschaftsprogramm weist Teile von Zehlendorf und Nikolassee als Waldbaumsiedlungsbereich aus, also als Wohngebiet mit Waldbäumen auf den Grundstücken.

Wo hohe Bäume über das Dach ragen, sinkt die Einstrahlung nach dem Umweltatlas Berlin teils auf 250 bis 300 kWh je m² und Jahr. Der Durchschnitt Berliner Dächer liegt bei 1.032 kWh. Für Häuser zwischen Waldbäumen nutzen wir das Verschattungsprofil des Solarrechners Berlin und belegen nur Flächen mit genug Sonne.

Wie stark Ausrichtung und Neigung den Ertrag ändern, zeigt unsere Übersicht zum Solarertrag in Berlin mit allen Monatswerten.

Rechenbeispiel: Villa mit Walmdach in Zehlendorf

Eine Villa mit 6 kWp auf einem Süddach mit 45 Grad kommt nach PVGIS auf rund 6.290 kWh im Jahr. Das setzt voraus, dass keine Bäume die Fläche verschatten.

Beispiel. Villa in Zehlendorf mit Walmdach, Südfläche mit 45 Grad Neigung, 5.000 kWh Stromverbrauch im Jahr, Heizung mit Öl. Auf die Südfläche passen nach Abzug von Gaube und Schornstein 6 kWp. Rechnerisch liefert sie rund 6.290 kWh im Jahr (6 × 1.049). Im Juni sind es rund 756 kWh, im Dezember rund 180 kWh.

Als Faustregel für den Speicher gibt die Verbraucherzentrale 1,5 kWh je 1.000 kWh Verbrauch an, für diese Villa wären das 7,5 kWh. Finanztip nennt dafür 400 bis 800 € je kWh einschließlich Installation, Stand Mai 2026.

Soll später eine Wärmepumpe die Ölheizung ersetzen, belegen wir zusätzlich West- oder Ostfläche, soweit die Bäume es zulassen. Die Verbraucherzentrale geht davon aus, dass 20 bis 30 % des gemeinsamen Strombedarfs von Haushalt und Wärmepumpe vom Dach kommen können, mit Speicher bis zu 40 %. Mehr dazu steht im Ratgeber Photovoltaik und Wärmepumpe planen.

Einfamilienhaus mit Solarmodulen in der Dämmerung, Licht in den Fenstern

Rund um Steglitz-Zehlendorf: vier Nachbarn

Im Norden grenzt Charlottenburg-Wilmersdorf an, mit der Villenkolonie Grunewald und dem Erhaltungsgebiet Westend. Im Nordosten liegt Tempelhof-Schöneberg mit der Gartenstadt Neu-Tempelhof und Lichtenrade.

Im Nordwesten folgt Spandau mit Kladow und Gatow. Im Südwesten grenzt die Landeshauptstadt Potsdam an, wo die Netzgesellschaft Potsdam die Anlagen anschließt und das Brandenburger Denkmalrecht gilt.

Der erste Termin für Ihr Haus in Steglitz-Zehlendorf

Zum ersten Gespräch bringen Sie bitte Ihre letzte Jahresabrechnung und Bilder von Dach und Zählerschrank mit. Liegt Ihr Haus in einer geschützten Siedlung oder einem Erhaltungsgebiet, nennen Sie uns bitte deren Namen. Das erste Gespräch kostet nichts und findet bei Ihnen am Haus oder per Video statt.

Per Mail erreichen Sie uns unter kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de. Bilder lassen sich ebenso über das Anfrageformular schicken, das schriftliche Angebot listet danach jeden Posten einzeln.

Häufige Fragen

Wie viele Erhaltungsgebiete gibt es in Steglitz-Zehlendorf?

Der Bezirk hat 18 städtebauliche Erhaltungsgebiete mit zusammen 936 Hektar, das ist die größte Fläche aller Berliner Bezirke. Die größten sind Lichterfelde-West mit 204,9 Hektar und Lichterfelde-Ost mit 162 Hektar.

Brauche ich in Lichterfelde-West eine Genehmigung für die Solaranlage?

Lichterfelde-West ist ein Erhaltungsgebiet, in dem der Bezirk die Gestalt der Häuser und Straßen schützt. Wir fragen deshalb vor der Planung beim Bezirksamt nach, welche Dachflächen und welche Ausführung genehmigt werden.

Was gilt für Solaranlagen in der Finnenhaussiedlung?

Für die rund 50 Einfamilienhäuser in Lichterfelde hat das Landesdenkmalamt einen Belegungsplan erstellt. Danach können Standardmodule als Aufdachanlage in der vorgegebenen Anordnung montiert werden. Die Dächer sind nur etwa 15 Grad geneigt.

Darf ich am Salzunger Pfad Module auf das Dach zur Straße setzen?

Nein, der Belegungsplan des Landesdenkmalamts schließt straßenseitige Dachflächen aus und in der Regel auch die Gauben. Die restlichen Dachflächen können Module in der Anordnung tragen, die der Plan vorgibt.

Wie lange braucht die Denkmalbehörde im Bezirk für einen Solarantrag?

Im Schnitt 30,7 Tage, so hat es das Bezirksamt für die Anträge von 2023 bis März 2025 angegeben. Mit 87 Solaranträgen hatte keine Behörde mit Zahlenangabe mehr (Schriftliche Anfrage 19/21722, Stand März 2025).

Gibt es Vorgaben für Onkel Toms Hütte, Heidehof oder Krumme Lanke?

Für diese Siedlungen und die Thielecksiedlung stellt die Untere Denkmalschutzbehörde Gestaltungsbroschüren bereit. Sie beschreiben, wie Dächer, Fassaden und Anbauten aussehen sollen, und dienen als Grundlage für den Antrag.

Was erzeugt eine Villa mit steilem Süddach in Zehlendorf?

Bei 45 Grad Neigung bringt jedes kWp nach PVGIS 1.049 kWh im Jahr, genauso viel wie bei 35 Grad. Eine Anlage mit 6 kWp kommt damit auf rund 6.290 kWh, wenn kein Baum das Dach verschattet.

Wie viel Strom verlieren Dächer unter hohen Bäumen?

Wie viel, hängt von Höhe und Abstand der Bäume ab. Laut Umweltatlas Berlin erreichen stark verschattete Dächer teils nur 250 bis 300 kWh je m² im Jahr, gegenüber 1.032 kWh im Berliner Mittel. Wie es bei Ihrem Haus aussieht, zeigt das Verschattungsprofil im Solarrechner Berlin.

Was plant die Papageiensiedlung mit Photovoltaik?

Der Verein Papageiensiedlung e.V. will Solaranlagen auf 500 der 800 Dächer bringen, je Haus 2,5 bis 5 kWp. Zusammen wären das bis zu 1.500 kWp, für das Projekt gab es 2021 einen SolarCity-Preis.

Was kostet eine Solaranlage ohne Speicher auf einem Haus im Bezirk?

Für eine Dachanlage ohne Speicher nennt co2online 1.100 bis 1.500 € je kWp, Montage eingeschlossen (Stand März 2026). Wie viel Leistung auf Ihr Dach passt, hängt neben der Dachgröße auch von Bäumen, Gauben und Schornsteinen ab.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

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Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Fotos von Dach und Zählerschrank können Sie danach per E-Mail schicken — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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