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Photovoltaik-Anlage Berlin — zur Startseite Photovoltaik-Anlage Berlin Solaranlagen mit Speicher ERSTER TERMIN kostenlos
Flachdach mit Kies, darauf aufgeständerte Solarmodule auf Ballastwannen, dahinter Bäume und Ziegeldächer
Solaranlagen mit Speicher

Photovoltaik auf dem Flachdach in Berlin: Süd oder Ost-West aufgeständert

Wir bauen Photovoltaik auf Flachdächern in Berlin und Potsdam, nach Süden oder Ost-West aufgeständert. Eine Ost-West-Anlage erzeugt hier rund 863 kWh je kWp im Jahr.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Auf einem Flachdach stehen die Module auf einer Aufständerung, also einem Gestell, das sie nach Süden oder abwechselnd nach Osten und Westen neigt. In Berlin erzeugt eine Ost-West-Anlage mit 10 Grad Neigung rund 863 kWh je kWp im Jahr, so das Ergebnis unserer Abfrage im Rechenmodell PVGIS der EU-Kommission. Eine Anlage mit 10 kWp, also zehn Kilowatt Spitzenleistung der Module unter Prüfbedingungen, kommt damit auf rund 8.630 kWh.

Gehalten wird das Gestell in der Regel durch Ballast, also durch Betonsteine, die es gegen Wind sichern, ohne die Dachhaut zu durchbohren. Ob das Dach dieses Zusatzgewicht trägt, klären wir mit einem Tragwerksplaner, dem Fachmann für Statik, bevor das Angebot steht. Danach stellen wir die Anlage auf, schließen sie an den Zählerschrank an und melden sie bei Stromnetz Berlin an.

Flachdächer finden sich in Berlin auf Bungalows und Reihenhäusern, auf Garagen und Anbauten, auf vielen Mietshäusern der Innenstadt und auf Hallen. Für das Dach eines Mietshauses kommen Fragen zu Mieterstrom und Messung hinzu, die wir auf der Seite zur Photovoltaik auf dem Mehrfamilienhaus beantworten. Was für Hallen und Betriebe gilt, steht unter Photovoltaik für Gewerbe.

Was zu einer Flachdachanlage gehört

Zu einer Anlage auf dem Flachdach gehören neben Modulen und Wechselrichter vor allem die Aufständerung, der Ballast und der Schutz der Dachabdichtung. In der Übersicht steht, wer welchen Teil übernimmt.

Baustein Was dazugehört Wer es übernimmt
Planung Belegungsplan mit Abständen zu Dachrand, Attika und Brandwänden, Ertragsrechnung mit PVGIS wir
Statik Lasten aus Modulen, Gestell und Ballast ermitteln, Tragreserve des Daches prüfen wir mit einem Tragwerksplaner
Unterkonstruktion Aufständerung nach Süden oder Ost-West, Ballast, Bautenschutzmatten unter dem Gestell wir
Module und Wechselrichter Montage, Verkabelung, Leitungsweg vom Dach bis zum Zählerschrank wir
Zählerschrank prüfen und erneuern, wenn er für die Anlage nicht ausreicht wir
Netzanmeldung Anfrage im Kundenportal von Stromnetz Berlin, Inbetriebnahme, Abstimmung des Zählertauschs wir
Marktstammdatenregister Eintrag binnen eines Monats nach der Inbetriebnahme Sie, wir helfen dabei
Dachabdichtung Reparatur oder Erneuerung vor der Montage, falls nötig Dachdecker

Statik und Abdichtung sollten geklärt sein, bevor die erste Modulreihe steht, weil sich beides bei einer fertigen Anlage nur mit Abbau nachholen lässt.

Wie viel Strom bringt ein Flachdach in Berlin?

Ein Berliner Flachdach erzeugt je nach Aufständerung zwischen rund 860 und 980 kWh je kWp im Jahr. Die Zahlen stammen aus unserer PVGIS-Abfrage für Berlin-Mitte vom 12.10.2026 und gelten für eine freie Fläche ohne Schatten.

Aufständerung Ertrag je kWp im Jahr davon im Juni davon im Dezember
Süd, 15 Grad Neigung 980 kWh 137 kWh 19 kWh
Ost-West, 10 Grad Neigung 863 kWh (Ost 867, West 860) 133 kWh 12 kWh
waagerecht 870 kWh 134 kWh 11 kWh
zum Vergleich: Süddach mit 35 Grad 1.049 kWh 133 kWh 27 kWh

PVGIS 5.3 der EU-Kommission, Strahlungsdaten SARAH3 der Jahre 2005 bis 2023, 14 % Systemverluste, freistehende Montage.

Je kWp liefert Ost-West weniger als die Südaufständerung, dafür stehen die Reihen Rücken an Rücken und fast ohne Lücke. Auf derselben Dachfläche haben so mehr Module Platz, und der Ertrag des ganzen Daches kann höher liegen als bei Süd. Werte für Schrägdächer und alle weiteren Ausrichtungen stehen im Ratgeber zum Photovoltaik-Ertrag in Berlin.

Was kostet Photovoltaik auf dem Flachdach?

Für eine Dachanlage ohne Speicher nennt co2online 1.100 bis 1.500 Euro je kWp inklusive Montage (Stand März 2026). Auf dem Flachdach hängt der Preis zusätzlich davon ab, wie viel Aufständerung und Ballast das Dach braucht.

Posten Spanne Quelle und Stand
Dachanlage ohne Speicher, mit Montage 1.100 bis 1.500 € je kWp co2online, März 2026
übliche Preisspanne ohne Speicher 1.000 bis 2.000 € je kWp Finanztip, 28.05.2026
Obergrenze nach Faustregel höchstens 1.600 € je kWp Finanztip, 28.05.2026
Anlage mit 10 kWp ohne Speicher 11.000 bis 15.000 € co2online-Spanne mal 10

Alle Beträge sind Endpreise mit Montage, und auf Wohnhäusern gilt für Anlagen bis 30 kWp nach § 12 Abs. 3 UStG ein Umsatzsteuersatz von 0 %.

Die Spannen gelten für Anlagen um 10 kWp, denn mit wachsender Größe sinkt der Preis je kWp. In unserem Angebot für ein Flachdach stehen Aufständerung und Ballast als eigene Posten, damit Sie diese Kosten neben andere Angebote legen können. Verbindlich ist erst das schriftliche Angebot nach dem ersten Termin.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Trägt das Flachdach Module und Ballast?

Das klärt eine Prüfung der Statik, bevor das Angebot verbindlich wird, denn ein Flachdach muss Gestell, Module und Ballast dauerhaft tragen. Die Abdichtung darunter sollte so lange halten wie die Module, für die das Fraunhofer ISE in seinen Rechnungen 30 Jahre Lebensdauer ansetzt.

Ballast und Windsog

Ballast hält die Anlage bei Sturm auf dem Dach, und er muss umso schwerer sein, je stärker der Wind an der Stelle zieht. Am Dachrand und an den Ecken ist dieser Windsog am größten, dort braucht das Gestell mehr Gewicht oder mehr Abstand zur Kante. Die Lasten je Quadratmeter ermitteln wir mit den Planungsangaben des Gestellherstellers und geben sie dem Tragwerksplaner. Reicht die Tragreserve nicht, bleiben zwei Wege, nämlich weniger Module mit weniger Ballast oder eine Befestigung durch die Dachhaut, die der Dachdecker danach wieder abdichtet.

Dachabdichtung

Unter Gestell und Ballast liegen Bautenschutzmatten, also Gummimatten, die die Abdichtung vor Druck und Reibung schützen. Ist die Abdichtung alt, rissig oder bilden sich Pfützen, sollte sie vor der Montage erneuert werden. Eine spätere Reparatur unter der Anlage bedeutet sonst, Module und Gestell ganz oder teilweise abzubauen.

Dachsanierung und Solarpflicht

Wer das Flachdach ohnehin sanieren lässt, sollte die Solarpflicht gleich mit einplanen. Nach dem Berliner Solargesetz zählt eine Sanierung, bei der die Abdichtung als Schutz gegen Wasser erheblich erneuert wird, als wesentlicher Dachumbau. Bei Gebäuden mit mehr als 50 m² Nutzungsfläche sind dann mindestens 30 % der Nettodachfläche mit Photovoltaik zu belegen (§ 4 Abs. 2 SolarG Bln). Nettodachfläche ist der Teil des Daches, der nach Abzug von Schatten, Aufbauten und Nordseiten nutzbar bleibt. Ausnahmen und Ersatzlösungen erklärt der Ratgeber zur Solarpflicht in Berlin.

Einfamilienhaus am Seeufer zwischen Birken und Kiefern, davor ein Steg, auf dem Dach Solarmodule

Berliner Regeln für Anlagen auf dem Flachdach

Eine Solaranlage auf dem Dach braucht in Berlin keinen Bauantrag, muss aber Abstand zu Brandwänden halten und auf Denkmälern genehmigt werden. Verfahrensfrei sind Solaranlagen auf Dächern nach § 61 Abs. 1 Nr. 3 a BauO Bln, die übrigen Vorschriften zu Abstand und Brandschutz gelten trotzdem.

Brandwände. Seit dem 23. Juli 2026 müssen Solaranlagen mindestens 0,50 m Abstand zu Brandwänden halten, unabhängig davon, wie hoch sie aufgeständert sind (§ 32 Abs. 5 BauO Bln). Bis dahin mussten höhere Anlagen weiter von der Brandwand wegbleiben, und manche Ratgeber nennen diesen alten Wert noch. Gerade auf Altbauten mit Brandwänden zu beiden Nachbarn bleibt damit mehr Fläche für Module.

Denkmal. Steht das Haus unter Denkmalschutz, entscheidet die Untere Denkmalschutzbehörde des Bezirks im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt. Nach dessen Solarleitfaden von 2023 sind Anlagen, die vom öffentlichen Raum aus nicht einsehbar sind, in der Regel genehmigungsfähig. Module hinter einer Attika können diese Bedingung erfüllen, und selbst in den Welterbe-Siedlungen der Berliner Moderne sind Anlagen auf nicht einsehbaren Flachdächern möglich. Wie der Antrag läuft, steht im Ratgeber Photovoltaik und Denkmalschutz in Berlin.

Gründach. Für Photovoltaik über einem Gründach auf Mehrfamilienhaus oder Gewerbebau zahlt SolarPLUS L je nach Antragsteller 50, 40 oder 30 Prozent der Mehrkosten, bis zu 30.000 Euro (Richtlinie 2026). Den Antrag für die Gründach-Anlage stellen Sie vor dem Auftrag und warten die Eingangsbestätigung der IBB Business Team ab.

In sieben Schritten aufs Flachdach

Vom ersten Termin bis zur Inbetriebnahme sind es sieben Schritte, und die Statik ist geklärt, bevor das Angebot verbindlich wird.

  1. Erster Termin. Wir sehen uns Dach, Attika, Aufbauten und Zählerschrank an und sprechen über Ihren Stromverbrauch, und dieser Termin ist kostenlos.
  2. Belegungsplan. Wir zeichnen die Module mit allen Abständen ein und rechnen den Ertrag für die geplante Ausrichtung mit PVGIS aus.
  3. Statik. Der Tragwerksplaner prüft mit unseren Lastangaben, ob das Dach Gestell und Ballast trägt, oder nennt die Grenze für die Belegung.
  4. Angebot. Sie bekommen ein schriftliches Angebot, in dem Module, Wechselrichter, Aufständerung, Ballast, Zählerschrank und Anmeldung einzeln aufgeführt sind.
  5. Netzanfrage. Wir stellen die Anlage im Kundenportal von Stromnetz Berlin ein, und Sie bestätigen den Auftrag dort selbst. Bis 30 kW muss der Netzbetreiber binnen eines Monats antworten (§ 8 EEG).
  6. Montage. Bautenschutzmatten, Gestell, Ballast und Module kommen aufs Dach, danach verlegen wir die Leitungen bis zum Zählerschrank.
  7. Inbetriebnahme. Nach Inbetriebnahme und Zählertausch tragen Sie die Anlage binnen eines Monats ins Marktstammdatenregister ein, und wir helfen Ihnen dabei.

Was bei der Planung auf dem Flachdach zu klären ist

Beispiel: Bungalow mit Flachdach in Biesdorf

Beispiel. Ein Bungalow in Biesdorf hat ein Flachdach ohne Schatten, die Statik lässt Ballast zu, und in Ost-West-Aufständerung mit 10 Grad passen 10 kWp aufs Dach. Nach PVGIS erzeugt die Anlage rund 8.630 kWh im Jahr (10 × 863 kWh). Davon entfallen rund 1.330 kWh auf den Juni und rund 120 kWh auf den Dezember (10 × 133 und 10 × 12 kWh). Mit Südaufständerung brächte jedes kWp rund 980 kWh, wegen der Reihenabstände hätten aber weniger Module Platz.

Nach der co2online-Spanne liegt der Preis ohne Speicher bei 11.000 bis 15.000 Euro (10 × 1.100 bis 10 × 1.500 Euro). Wie viel davon auf Aufständerung und Ballast entfällt, zeigt das Angebot. Weil die Anlage mehr als 7 kW hat, baut der Messstellenbetreiber, also das Unternehmen, das die Zähler stellt, ein Smart Meter ein. Ihr Anteil daran beträgt höchstens 50 Euro im Jahr, für die Steuerbox kommen höchstens 50 Euro hinzu (§ 30 MsbG). Für den eingespeisten Strom gibt es 7,70 ct je kWh, wenn die Anlage zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb geht.

Schreibtisch mit zwei Aktenordnern, aufgeklapptem Laptop, einem Blatt Papier und einer Brille

Dachdecker und Tragwerksplaner: wer was übernimmt

Die Abdichtung des Flachdachs repariert oder erneuert ein Dachdecker, und die Tragfähigkeit bestätigt ein Tragwerksplaner. Wir stimmen uns mit beiden ab und liefern die Angaben zu Lasten, Gestell und den Durchführungen für die Leitungen. Soll das ganze Haus energetisch betrachtet werden, mit Dämmung, Fenstern und Heizung, ist ein Energieberater der passende Ansprechpartner.

Wo wir Flachdachanlagen bauen

Wir bauen Anlagen auf Flachdächern in allen zwölf Berliner Bezirken und in Potsdam. In Innenstadtbezirken wie Mitte oder Friedrichshain-Kreuzberg liegen die Flachdächer häufig auf Mietshäusern zwischen Brandwänden. In Marzahn-Hellersdorf war der Zubau 2025 nach Angaben des Senats am stärksten, und auch dort planen wir Anlagen auf Häusern, Anbauten und Garagen.

Für eine erste Einschätzung helfen uns zwei Fotos vom Dach mit Attika und Aufbauten sowie Pläne oder eine Statik des Hauses, falls vorhanden. Fotos und Pläne schicken Sie per Mail an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de. Einen Termin am Dach können Sie auch über das Formular anfragen.

Häufige Fragen

Brauche ich für eine Solaranlage auf dem Flachdach eine Baugenehmigung?

Nein, Solaranlagen auf Dächern sind in Berlin nach § 61 Abs. 1 Nr. 3 a BauO Bln verfahrensfrei. Abstände und Brandschutz gelten trotzdem, etwa die 0,50 m zu jeder Brandwand. Bei einem Baudenkmal braucht die Anlage außerdem eine Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde des Bezirks.

Muss für die Module ins Flachdach gebohrt werden?

In der Regel nicht, weil Betonsteine als Ballast das Gestell gegen Wind sichern. Trägt das Dach dieses Gewicht nicht, wird die Unterkonstruktion durch die Dachhaut befestigt, und der Dachdecker dichtet die Stellen wieder ab. Welche Lösung passt, ergibt die Prüfung der Statik.

Süd oder Ost-West: was passt besser aufs Flachdach?

Je kWp bringt eine Südaufständerung mit 15 Grad in Berlin mehr, rund 980 kWh im Jahr gegenüber 863 kWh bei Ost-West mit 10 Grad (PVGIS). Ost-West braucht dafür kaum Abstand zwischen den Reihen, sodass mehr Module auf dieselbe Fläche passen. Welche Variante vom ganzen Dach mehr Strom liefert, rechnen wir für Ihre Fläche aus.

Wie viel Platz braucht eine PV-Anlage auf dem Flachdach?

Je kWp rechnet die Verbraucherzentrale mit 5 bis 7 m² Dachfläche bei kristallinen Modulen. Auf dem Flachdach kommen Abstände zu Dachrand, Attika, Aufbauten und Brandwänden dazu. Wie viel nutzbare Fläche bleibt, sehen wir uns im ersten Termin an.

Trägt mein Flachdach das zusätzliche Gewicht?

Das prüft ein Tragwerksplaner anhand der Unterlagen zum Haus und der Lasten, die wir ihm für Module, Gestell und Ballast nennen. Reicht die Reserve nicht, kommen weniger Module mit weniger Ballast aufs Dach, oder das Gestell wird mechanisch befestigt. Das Ergebnis bestimmt, wie viel Leistung das Dach aufnehmen kann.

Was passiert mit der Dachabdichtung unter den Modulen?

Unter Gestell und Ballast legen wir Bautenschutzmatten, damit die Abdichtung weder gedrückt noch aufgerieben wird. Ist die Abdichtung alt oder schon undicht, sollte ein Dachdecker sie vor der Montage erneuern. Sonst müsste die Anlage für jede spätere Reparatur teilweise abgebaut werden.

Welcher Abstand zur Brandwand gilt in Berlin?

Seit dem 23. Juli 2026 halten Solaranlagen mindestens 0,50 m Abstand zu Brandwänden, gleich wie hoch sie aufgeständert sind (§ 32 Abs. 5 BauO Bln). Höhere Anlagen mussten vorher weiter entfernt bleiben, und ältere Ratgeber nennen diesen Wert noch. Auf Altbauten und Reihenhäusern mit Brandwänden zum Nachbarn bleibt dadurch mehr Platz für Module.

Kann ich auch das Garagendach oder den Anbau belegen?

Ja, wenn das Dach die Last trägt und nicht im Schatten des Hauses liegt. Die Module dort lassen sich an denselben Wechselrichter anschließen wie die Anlage auf dem Hauptdach, sofern er genug Eingänge hat. Den Leitungsweg zum Zählerschrank planen wir gleich mit.

Gilt die Solarpflicht, wenn ich mein Flachdach sanieren lasse?

Ja, wenn das Gebäude mehr als 50 m² Nutzungsfläche hat und die Sanierung als wesentlicher Dachumbau zählt. Dann sind mindestens 30 % der Nettodachfläche mit Photovoltaik zu belegen (§ 4 Abs. 2 SolarG Bln). Bei Wohngebäuden mit bis zu zwei Wohnungen genügt ersatzweise eine Anlage mit mindestens 2 kW.

Was kostet eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach?

Als Marktspanne nennt co2online 1.100 bis 1.500 Euro je kWp inklusive Montage, ohne Speicher (Stand März 2026). Für das Flachdach kommen Aufständerung und Ballast als eigene Posten ins Angebot, und ihre Höhe hängt von Dach und Statik ab. Den Gesamtpreis nennen wir schriftlich nach dem ersten Termin.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

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Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Fotos von Dach und Zählerschrank können Sie danach per E-Mail schicken — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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