Auf einem Flachdach stehen die Module auf einer Aufständerung, also einem Gestell, das sie nach Süden oder abwechselnd nach Osten und Westen neigt. In Berlin erzeugt eine Ost-West-Anlage mit 10 Grad Neigung rund 863 kWh je kWp im Jahr, so das Ergebnis unserer Abfrage im Rechenmodell PVGIS der EU-Kommission. Eine Anlage mit 10 kWp, also zehn Kilowatt Spitzenleistung der Module unter Prüfbedingungen, kommt damit auf rund 8.630 kWh.
Gehalten wird das Gestell in der Regel durch Ballast, also durch Betonsteine, die es gegen Wind sichern, ohne die Dachhaut zu durchbohren. Ob das Dach dieses Zusatzgewicht trägt, klären wir mit einem Tragwerksplaner, dem Fachmann für Statik, bevor das Angebot steht. Danach stellen wir die Anlage auf, schließen sie an den Zählerschrank an und melden sie bei Stromnetz Berlin an.
Flachdächer finden sich in Berlin auf Bungalows und Reihenhäusern, auf Garagen und Anbauten, auf vielen Mietshäusern der Innenstadt und auf Hallen. Für das Dach eines Mietshauses kommen Fragen zu Mieterstrom und Messung hinzu, die wir auf der Seite zur Photovoltaik auf dem Mehrfamilienhaus beantworten. Was für Hallen und Betriebe gilt, steht unter Photovoltaik für Gewerbe.


