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Photovoltaik-Anlage Berlin — zur Startseite Photovoltaik-Anlage Berlin Solaranlagen mit Speicher ERSTER TERMIN kostenlos
Luftbild einer Gewerbehalle, deren Flachdach mit Reihen von Solarmodulen belegt ist
Solaranlagen mit Speicher

Photovoltaik für Gewerbe in Berlin: Hallen, Werkstätten, Bürohäuser

Wir planen und bauen Photovoltaik für Betriebe in Berlin und Potsdam, auf Hallen, Werkstätten und Bürohäusern. Bei einem Neubau verlangt das Solargesetz mindestens 30 % der Dachfläche.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die meisten Betriebe verbrauchen ihren Strom tagsüber, also in den Stunden, in denen auch die Module auf dem Dach Strom erzeugen. Bei einem Neubau in Berlin müssen nach dem Solargesetz mindestens 30 % der Bruttodachfläche mit Photovoltaik belegt werden, nach einem wesentlichen Dachumbau im Bestand 30 % der Nettodachfläche.

Wir planen die Anlage nach Ihrem Verbrauch, montieren sie, schließen sie an und melden sie bei Stromnetz Berlin an. Wie groß sie wird, richtet sich nach dem Lastgang, also dem Verlauf Ihres Verbrauchs, und nach den Grenzen, an denen sich Netzanschluss, Messung und Vergütung ändern.

Steht die Anlage auf einem Flachdach, kommen Statik, Ballast und Abdichtung hinzu, die wir auf der Seite zur Photovoltaik auf dem Flachdach beschreiben.

Bausteine einer Anlage für den Betrieb

Eine Gewerbeanlage besteht aus denselben Teilen wie eine Anlage auf dem Wohnhaus, dazu kommen die Auswertung des Verbrauchs, die Prüfung des Daches und bei größeren Anlagen mehr Technik am Netzanschluss. Die Übersicht ordnet jedem Baustein zu, wer ihn übernimmt.

Baustein Inhalt Wer es übernimmt
Verbrauch Lastgang oder Stromrechnungen auswerten, Größe und Ausrichtung festlegen wir
Dach Abdichtung, Tragreserve, Brandwände und Aufbauten prüfen wir mit Tragwerksplaner, bei Bedarf Dachdecker
Wechselrichter und Speicher Auslegung nach Lastgang, Energiemanagement für Speicher und Ladepunkte wir
Netzanfrage Anmeldung bei Stromnetz Berlin, Nachweise nach VDE-AR-N 4105 oder VDE-AR-N 4110 wir
Messung Zählerplatz, Smart Meter und Steuerbox wir mit dem Messstellenbetreiber
Register und Verkauf Marktstammdatenregister binnen eines Monats, über 100 kW Vertrag mit einem Direktvermarkter Sie, wir helfen dabei

Je größer die Anlage wird, desto mehr Gewicht bekommen Netzanfrage und Messung, weil an den Grenzen bei 30, 100 und 135 kW neue Pflichten beginnen.

Wie groß sollte die Anlage für einen Betrieb sein?

Eine Gewerbeanlage richtet sich nach dem Strom, den der Betrieb tagsüber selbst verbraucht, und nach den Grenzen, an denen sich die Regeln ändern. Beides sehen wir uns an, bevor wir eine Größe vorschlagen.

Eigenverbrauch am Tag

Selbst verbrauchter Solarstrom ersetzt Strom, den der Betrieb sonst einkauft, während eingespeister Strom nur die Vergütung nach dem EEG bringt. Deshalb werten wir zuerst den Lastgang aus, also die Viertelstundenwerte Ihres Verbrauchs, oder die Rechnungen eines Jahres, wenn es keine Lastgangmessung gibt. Kühlung, Lüftung und Maschinen laufen oft in den sonnigen Stunden. Wo am Wochenende wenig läuft, kann ein Speicher oder eine Ladestation für Firmenfahrzeuge einen Teil des Überschusses im Betrieb halten.

Größenklassen und ihre Regeln

Vier Grenzen bestimmen, welche Regeln für eine Gewerbeanlage gelten, und die Übersicht fasst sie für Anlagen zusammen, die 2026 in Betrieb gehen. Teileinspeisung heißt dabei, dass der Betrieb einen Teil des Stroms selbst nutzt und nur den Rest ins Netz gibt.

Anlagengröße Netzanschluss bei Stromnetz Berlin Messung Einspeisung bei Teileinspeisung
bis 30 kW Antwort auf die Netzanfrage binnen eines Monats, danach Anschluss am bestehenden Hausanschluss erlaubt (§ 8 EEG) Smart Meter ab mehr als 7 kW, Ihr Anteil höchstens 50 € bis 15 kW, 110 € bis 25 kW, darüber 140 € im Jahr 7,70 ct je kWh für den Anteil bis 10 kWp, 6,66 ct für den Anteil bis 40 kWp
über 30 bis 100 kW Aussage zum bestehenden Anschluss binnen acht Wochen (§ 8 EEG) Smart Meter, Ihr Anteil höchstens 140 € im Jahr, Steuerbox höchstens 50 € 5,44 ct je kWh für den Anteil von 40 bis 100 kWp
über 100 kW Technik nach VDE-AR-N 4105, Netzanfrage bei Stromnetz Berlin Smart Meter keine feste Einspeisevergütung, Verkauf über einen Direktvermarkter (§ 21 EEG)
ab 135 kW Technik nach VDE-AR-N 4110 Smart Meter wie über 100 kW

Einspeisesätze der Bundesnetzagentur für Inbetriebnahmen vom 1. August bis 31. Dezember 2026; Smart-Meter-Beträge nach § 30 MsbG.

Bis 30 kW gilt die kürzeste Netzfrist, über 100 kW endet die feste Vergütung, und ab 135 kW werden die technischen Nachweise umfangreicher. Neue Anlagen unter 100 kW ohne Smart Meter und Steuerbox dürfen höchstens 60 % ihrer Leistung einspeisen (§ 9 Abs. 2 EEG). Das macht umso weniger aus, je mehr Strom der Betrieb mittags selbst verbraucht. Steuerfrei sind Einnahmen aus Anlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit, wie der Ratgeber Photovoltaik und Steuer mit § 3 Nr. 72 EStG erklärt.

Was kostet Photovoltaik für Gewerbe?

Je größer die Anlage, desto weniger kostet in der Regel das einzelne kWp. Die Verbraucherzentrale hat dazu 71 Angebote ausgewertet und betont, dass ihre Tabelle nur diese Größenabhängigkeit zeigt und keine Orientierung für aktuelle Preise ist.

Anlagengröße Mittlerer Preis je kWp
8 bis 9 kWp 1.520 €
9 bis 10 kWp 1.410 €
10 bis 12 kWp 1.290 €
12 bis 14 kWp 1.240 €
14 bis 16 kWp 1.220 €
über 16 kWp 1.010 €

Mittelwerte aus Angeboten für Eigenheime, mit Montage und ohne Speicher; bei Anlagen bis 30 kWp auf Wohnhäusern beträgt die Umsatzsteuer 0 % (§ 12 Abs. 3 UStG). Quelle: Verbraucherzentrale, Preisindex Photovoltaik, Stand 28.08.2026.

Anlagen auf Gewerbedächern sind oft deutlich größer, und ihr Preis hängt an Statik, Leitungswegen, Netzanschluss und Messkonzept. Deshalb nennen wir ihn im schriftlichen Angebot für Ihr Dach, und welche Posten dort stehen sollten, zeigt der Ratgeber Photovoltaik-Angebot prüfen.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Gilt die Solarpflicht für mein Firmengebäude?

Ja, wenn Sie neu bauen oder das Dach wesentlich umbauen und das Gebäude mehr als 50 m² Nutzungsfläche hat (§ 3 Abs. 1 SolarG Bln). Sie gilt für Baubeginn oder Dachumbau ab dem 1. Januar 2023, für Hallen ebenso wie für Wohnhäuser.

Als wesentlicher Umbau zählt eine Dachsanierung, bei der die Abdichtung erheblich erneuert wird, ebenso ein Dachausbau oder eine Aufstockung. Bei Nichtwohngebäuden kann ein Verstoß ein Bußgeld bis 50.000 Euro kosten (§ 9 Abs. 2 SolarG Bln). Die Unterlagen zur Anlage müssen Sie mindestens zehn Jahre aufbewahren (§ 6 Abs. 5 SolarG Bln).

Die Pflicht darf auch ein Dritter erfüllen, zum Beispiel ein Pächter, der das Dach mietet und die Anlage betreibt. Ausnahmen bei Denkmalschutz oder reinen Norddächern und die Ersatzlösungen erklärt der Ratgeber zur Solarpflicht für Neubau und Dachsanierung.

Netzanschluss bei Stromnetz Berlin und Verkauf über die Börse

Jede Anlage meldet ein eingetragener Elektroinstallateur bei Stromnetz Berlin an, bei Anlagen bis 100 kWp digital über das Kundenportal.

Bleibt die Antwort bei einer Anlage bis 30 kW länger als einen Monat aus, darf sie am bestehenden Hausanschluss angeschlossen werden (§ 8 Abs. 1, 6, 7 EEG). Unter 135 kW gilt für die Technik die Anwendungsregel VDE-AR-N 4105, ab 135 kW die VDE-AR-N 4110.

Über 100 kW gibt es keine feste Einspeisevergütung mehr (§ 21 Abs. 1 Nr. 1 EEG). Den Strom, den der Betrieb nicht selbst braucht, verkauft dann ein Direktvermarkter, also ein Unternehmen, das ihn an der Strombörse handelt. Neue Anlagen erhalten in Viertelstunden mit negativem Börsenpreis keine Vergütung, die ausgefallene Zeit wird am Ende des Vergütungszeitraums angehängt (§ 51, § 51a EEG). Bei Anlagen unter 100 kW gilt das erst ab dem Jahr nach dem Einbau des Smart Meters.

Die Sätze nach dem EEG 2023 gelten für Anlagen, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb gehen, für 20 Jahre plus den Rest des Inbetriebnahmejahres. Für spätere Anlagen berät der Bundestag einen Entwurf (Drucksache 21/7867), der unter anderem die Einspeisung kleiner und mittlerer Dachanlagen auf 50 % begrenzen soll und noch nicht beschlossen ist. Soll Ihre Anlage noch nach den Regeln von 2026 laufen, sprechen Sie das gleich im ersten Termin an.

Wärmepumpe neben einem modernen Einfamilienhaus mit Holzterrasse, auf dem Dach Solarmodule

Förderung für Speicher, Gutachten und Zählerschrank

Vom Lastgang zur Inbetriebnahme in acht Schritten

Bis eine Gewerbeanlage Strom liefert, durchläuft sie acht Schritte.

  1. Erster Termin. Wir sehen uns Dach, Zählerplatz und Hausanschluss an und besprechen, wann im Betrieb wie viel Strom gebraucht wird; dieser Termin ist kostenlos.
  2. Verbrauch. Aus Lastgang oder Rechnungen leiten wir Größe und Ausrichtung ab und prüfen, ob ein Speicher im Betrieb genug Überschuss aufnehmen kann.
  3. Dach und Statik. Ein Tragwerksplaner prüft mit unseren Lastangaben die Tragreserve, und bei älteren Dächern beurteilt ein Dachdecker die Abdichtung.
  4. Förderantrag. Soll ein Speicher, ein Gutachten oder ein Zählerschrank über SolarPLUS L gefördert werden, stellen Sie den Antrag vor dem Auftrag.
  5. Angebot. Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit allen Posten, von Modulen und Unterkonstruktion bis zu Messung, Anmeldung und Inbetriebnahme.
  6. Netzanfrage. Wir stellen die Anfrage bei Stromnetz Berlin und reichen die technischen Nachweise nach VDE-AR-N 4105 oder VDE-AR-N 4110 ein.
  7. Montage und Inbetriebnahme. Wir montieren die Anlage, schließen sie an und stimmen Inbetriebnahme und Zählereinbau mit Stromnetz Berlin ab.
  8. Register. Binnen eines Monats nach der Inbetriebnahme muss die Anlage im Marktstammdatenregister stehen, sonst werden 10 Euro je kW und Monat an den Netzbetreiber fällig (§ 52 EEG).

Mietdach, mehrere Nutzer, Brandwände: Fragen der Planung

Drei Punkte klären wir bei Betriebsdächern früh, weil sie Vertrag, Messung und Belegung des Daches bestimmen.

Eigenes Dach oder gemietete Halle

Ist der Betrieb Mieter, braucht er für eine Anlage auf dem Dach die Zustimmung des Eigentümers, und Nutzung, Haftung und Rückbau gehören in einen schriftlichen Vertrag. Umgekehrt kann ein Eigentümer sein Dach an einen Betreiber verpachten, der darauf eine Anlage baut und den Strom selbst nutzt oder verkauft. Für beide Fälle planen wir Zähler und Leitungen so, dass klar ist, wem welcher Strom gehört.

Mehrere Firmen im Gebäude

Teilen sich mehrere Betriebe ein Gebäude, kann der Solarstrom vom Dach über einen Mieterstromvertrag oder die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung an sie gehen. Dafür braucht es ein Messkonzept, also einen Plan, welche Zähler den Strom jedes Nutzers erfassen.

Brandwände auf großen Dächern

Große Hallen sind oft durch Brandwände in Abschnitte geteilt. Zu jeder dieser Wände halten die Module seit dem 23. Juli 2026 mindestens 0,50 m Abstand, gleich wie hoch das Gestell ist (§ 32 Abs. 5 BauO Bln). Einen Bauantrag braucht die Anlage auf dem Dach nicht (§ 61 Abs. 1 Nr. 3 a BauO Bln).

Einfamilienhaus am Seeufer zwischen Birken und Kiefern, davor ein Steg, auf dem Dach Solarmodule

Beispiel: Lagerhalle mit Flachdach in Marzahn

Wer außer uns am Gewerbedach arbeitet

Neben uns arbeiten an einer Gewerbeanlage meist ein Tragwerksplaner, der die Tragfähigkeit bestätigt, und ein Dachdecker, der die Abdichtung vor der Montage repariert oder erneuert. Den Zählerplatz und das Smart Meter stimmen wir mit dem Messstellenbetreiber ab, und über 100 kW schließen Sie einen Vertrag mit einem Direktvermarkter, an den wir die Anlage technisch anbinden.

Nach der Inbetriebnahme übernehmen wir die Wartung der Photovoltaikanlage, mit der Prüfung nach DIN EN 62446-1, die alle vier Jahre empfohlen wird.

Gewerbedächer in Berlin und Potsdam

Wir bauen Anlagen für Betriebe in allen zwölf Berliner Bezirken und in Potsdam. Am stärksten war der Zubau 2025 nach einer Mitteilung der Senatsverwaltung in Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Spandau.

Für eine erste Einschätzung reichen uns die Stromrechnungen des letzten Jahres oder ein Lastgang, dazu Fotos vom Dach und vom Zählerplatz. Senden Sie die Unterlagen mit einer kurzen Beschreibung Ihres Vorhabens an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de. Wer lieber ein paar Angaben einträgt, nutzt das Formular für die Terminanfrage.

Häufige Fragen

Muss mein Betrieb in Berlin eine Solaranlage bauen?

Nach dem Berliner Solargesetz ja, wenn Sie ein Gebäude mit mehr als 50 m² Nutzungsfläche neu bauen oder sein Dach wesentlich umbauen. Beim Neubau sind mindestens 30 % der Bruttodachfläche zu belegen, nach dem Dachumbau 30 % der Nettodachfläche. Ein bestehendes Dach ohne Umbau fällt nicht unter die Pflicht.

Wer erfüllt die Solarpflicht, wenn der Betrieb die Halle nur mietet?

Verpflichtet ist der Eigentümer des Gebäudes (§ 3 Abs. 1 SolarG Bln). Er kann die Pflicht aber auch durch einen Dritten erfüllen lassen, etwa durch den Mieter oder einen Pächter, der die Anlage auf dem Dach betreibt. Wer was bezahlt und betreibt, halten Eigentümer und Betrieb in einem Vertrag fest.

Wie groß sollte die Anlage für meinen Betrieb sein?

Maßgeblich ist der Strom, den der Betrieb tagsüber selbst verbraucht, denn jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt eingekauften Strom. Dafür werten wir den Lastgang aus oder, wenn es keinen gibt, die Stromrechnungen eines Jahres. Danach stimmen wir die Größe auf die Grenzen bei 30 und 100 kW ab.

Gibt es für große Gewerbeanlagen eine Einspeisevergütung?

Eine feste Einspeisevergütung gibt es nur für Anlagen bis 100 kW (§ 21 Abs. 1 Nr. 1 EEG), größere verkaufen ihren Überschuss über einen Direktvermarkter. Für Inbetriebnahmen vom 1. August bis 31. Dezember 2026 beträgt sie bei Teileinspeisung 7,70 ct je kWh für den Anteil bis 10 kWp. Für den Anteil bis 40 kWp sind es 6,66 ct, bis 100 kWp 5,44 ct.

Wie lange hat Stromnetz Berlin für die Antwort auf die Netzanfrage Zeit?

Bei Anlagen bis 30 kW an einem bestehenden Netzanschluss muss der Netzbetreiber binnen eines Monats antworten (§ 8 EEG). Zwischen 30 und 100 kW hat er acht Wochen, um mitzuteilen, ob der bestehende Anschluss ungeeignet ist. Ab 135 kW gelten für die Technik die Regeln der VDE-AR-N 4110 mit mehr Nachweisen.

Ist der Strom vom Firmendach steuerfrei?

Einnahmen aus Anlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit sind nach § 3 Nr. 72 EStG von der Einkommensteuer befreit, höchstens 100 kWp je Steuerpflichtigem. Von der Gewerbesteuer befreit § 3 Nr. 32 GewStG nur Betriebe, die ausschließlich eine Gebäude-Solaranlage bis 30 kW betreiben. Für größere Anlagen gelten die üblichen Regeln für Betriebseinnahmen.

Wird ein Stromspeicher für den Betrieb gefördert?

Ja, für den Stromspeicher einer Gewerbeanlage zahlt SolarPLUS L je nach Antragsteller 50, 40 oder 30 Prozent der Kosten, bis zu 30.000 Euro (Richtlinie 2026). Den Antrag für den Speicher stellen Sie online bei der IBB Business Team, und den Auftrag erteilen Sie erst nach der Eingangsbestätigung.

Was kostet Photovoltaik für ein Gewerbedach?

Mit der Größe sinkt der Preis je kWp, in der Auswertung der Verbraucherzentrale von 2.090 Euro bei 4 bis 6 kWp auf 1.010 Euro bei mehr als 16 kWp. Die Tabelle zeigt nach Aussage der Verbraucherzentrale nur diesen Größeneffekt und ist keine Orientierung für aktuelle Preise. Für ein Gewerbedach nennen wir den Preis im Angebot, weil Statik, Leitungswege und Netzanschluss stark schwanken.

Was passiert mit dem Solarstrom am Wochenende?

Was der Betrieb nicht verbraucht, fließt ins Netz und wird bei Anlagen bis 100 kW nach EEG vergütet. Neue Anlagen unter 100 kW ohne Smart Meter und Steuerbox dürfen dabei höchstens 60 % ihrer Leistung einspeisen (§ 9 Abs. 2 EEG). Ein Speicher oder Ladepunkte für Firmenfahrzeuge können einen Teil des Überschusses im Betrieb halten.

Was ist bei einem älteren Hallendach zu beachten?

Ältere Hallendächer haben oft wenig Tragreserve, weil sie nur für Schnee, Wind und die eigene Last bemessen wurden. Ein Tragwerksplaner prüft, ob Ballast möglich ist oder die Unterkonstruktion an der Tragkonstruktion befestigt werden muss. Ein Gutachten zur Statik fördert SolarPLUS L nach den Bedingungen der Richtlinie 2026 mit 65, 55 oder 45 Prozent, bis zu 15.000 Euro.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

Ihre Photovoltaik-Anlage für Berlin

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Fotos von Dach und Zählerschrank können Sie danach per E-Mail schicken — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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