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Saniertes Wohnhochhaus in Plattenbauweise mit hellen Balkonen, auf dem Flachdach Solarmodule
Photovoltaik · Marzahn-Hellersdorf

Photovoltaik in Marzahn-Hellersdorf: Solaranlagen für Eigenheim und Siedlung

Wir planen und bauen Photovoltaik in Marzahn-Hellersdorf, vom Eigenheim in Mahlsdorf bis zum Flachdach der Großsiedlung. Mit 8.590 Anlagen hat kein Bezirk Berlins mehr.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Sie wohnen in Mahlsdorf, Biesdorf oder Kaulsdorf und überlegen, was eine Solaranlage auf Ihrem Haus bringt. Ende 2025 liefen in Marzahn-Hellersdorf 8.590 PV-Anlagen mit zusammen 78,18 MWp, mehr als in jedem anderen Berliner Bezirk (Monitoringbericht 2025 Masterplan Solarcity, Stand Februar 2026). MWp steht für Megawatt Peak, also die Nennleistung aller Module unter Prüfbedingungen. Bei einem einzelnen Haus rechnet man in Kilowatt Peak (kWp).

Mit 15,8 % hat der Bezirk auch den größten Teil seines Solarpotenzials ausgeschöpft. 2024 kam aus keinem anderen Bezirk so viel Solarstrom ins Netz. Als mögliche Gründe nennt der Senat viele Einfamilienhäuser, eine jüngere Bausubstanz und große Dachflächen ohne Denkmalschutz.

Wir planen und montieren Anlagen auf Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern im ganzen Bezirk. Dazu rüsten wir Speicher nach und belegen Flachdächer von Mehrfamilienhäusern. Wie wir ein Eigenheim vom Stromverbrauch bis zur Anmeldung durchplanen, steht unter Photovoltaik fürs Einfamilienhaus in Berlin.

Mahlsdorf hat mehr Anlagen als jede andere Berliner Postleitzahl

Im Postleitzahlgebiet 12623 in Mahlsdorf sind 3.437 PV-Anlagen mit 23,5 MWp registriert. Das ist mehr als in jeder anderen Berliner Postleitzahl (Geoportal Berlin, Stand Oktober 2026). Auf den Plätzen zwei und drei folgen Biesdorf mit 2.155 und Kaulsdorf mit 1.843 Anlagen.

Die Tabelle stellt die Anlagen je Postleitzahl neben die Wohngebäude mit nur einer Wohnung aus dem Zensus 2022. Gemeint sind Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser. Postleitzahl und Ortsteil decken sich nicht genau, die Werte zeigen deshalb Größenordnungen.

Ortsteil Postleitzahl PV-Anlagen (Stand 10/2026) Gebäude mit einer Wohnung (Zensus 2022)
Mahlsdorf 12623 3.437 9.433
Biesdorf 12683 2.155 6.371
Kaulsdorf 12621 1.843 5.577
Bezirk Marzahn-Hellersdorf alle 8.590 (Ende 2025) 23.338

In den drei Ortsteilen stehen 21.381 der 23.338 Einfamilienhäuser des Bezirks, und dort liegen auch die meisten Anlagen. Wer hier plant, findet in der eigenen Straße oft schon Vergleichsdächer mit ähnlicher Ausrichtung. Unter den Bezirken kommt nur das südlich angrenzende Treptow-Köpenick mit 8.352 Anlagen in die Nähe.

Häuser ab 1991: was das junge Baualter für die Anlage heißt

Die Hälfte der Wohngebäude in Marzahn-Hellersdorf ist 1991 oder später entstanden, genau 50,2 % (Zensus 2022). Im Berliner Durchschnitt sind es nur 24,5 %. Mit 71,2 % Einfamilienhäusern hat der Bezirk zudem den höchsten Anteil der Stadt.

Bei Häusern dieses Alters schauen wir im ersten Termin zuerst auf die Dacheindeckung. Das Fraunhofer ISE rechnet für Module mit 30 Jahren Lebensdauer. Muss das Dach in dieser Zeit neu eingedeckt werden, heißt das Abbau und Wiedermontage der Anlage.

Danach öffnen wir den Zählerschrank. Dort brauchen Anlage, Speicher und bei Anlagen über 7 kW ein intelligentes Messsystem Platz.

Ob Satteldach, Walmdach oder das flach geneigte Zeltdach einer Stadtvilla, den Ertrag rechnen wir für jede Fläche einzeln. Schatten von Nachbarhäusern oder Gartenbäumen tragen wir mit ein, weil er den Ertrag einzelner Flächen deutlich senkt.

Wie viel Strom erzeugt ein Einfamilienhaus in Kaulsdorf?

Eine Südfläche mit 35 Grad Neigung erzeugt in Berlin nach PVGIS rund 1.049 kWh je kWp im Jahr. Eine Ost- oder Westfläche mit 30 Grad kommt auf 845 beziehungsweise 823 kWh. PVGIS ist der Ertragsrechner der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission. Die Werte stammen aus unserer Abfrage für Berlin vom 12. Oktober 2026.

Die Übersicht zeigt den Jahresertrag je kWp für fünf Dachrichtungen, dazu die Werte für Juni und Dezember.

Dachfläche, Neigung Ertrag je kWp im Jahr im Juni im Dezember
Süd, 35° 1.049 kWh 133 kWh 27 kWh
Südost, 35° 995 kWh 132 kWh 22 kWh
Südwest, 35° 976 kWh 130 kWh 22 kWh
Ost, 30° 845 kWh 127 kWh 12 kWh
West, 30° 823 kWh 125 kWh 12 kWh

Ost- und Westseite eines Satteldachs bringen zusammen rund 80 % dessen, was eine gleich große Südfläche liefert. Dafür verteilt sich ihr Strom stärker auf Morgen und Abend. Im Juni liegen alle fünf Richtungen nah beieinander, im Dezember liegt die Südfläche weit vorn.

Beispiel. Einfamilienhaus in Kaulsdorf, Baujahr 1998, Satteldach mit einer Fläche nach Süden und 35 Grad Neigung, 4.500 kWh Stromverbrauch im Jahr. Auf die Südseite passen 8 kWp, gerechnet mit 5 bis 7 m² Dach je kWp (Verbraucherzentrale). Laut PVGIS kommt die Anlage auf rund 8.390 kWh im Jahr (8 × 1.049 kWh). Davon kommen rund 1.064 kWh im Juni und rund 216 kWh im Dezember.

Weil die Anlage mehr als 7 kW hat, bekommt sie ein intelligentes Messsystem. Der Betreiber zahlt dafür höchstens 50 € im Jahr (§ 30 Abs. 1 MsbG). Für den Speicher nennt die Verbraucherzentrale rund 1,5 kWh je 1.000 kWh Jahresverbrauch als Faustregel. Für dieses Haus wären das 6,75 kWh (4,5 × 1,5).

Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf: Flachdächer für Mieterstrom

Die Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf sind zusammen die größte Siedlung im industriellen Wohnungsbau Deutschlands. Sie umfassen rund 100.000 Wohnungen, fast alle zwischen 1977 und 1990 gebaut. Laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind es überwiegend sechs- bis elfgeschossige Zeilen und Punkthochhäuser mit bis zu 22 Geschossen.

Was auf solchen Dächern Platz hat, zeigt die „Mietersonne Kaulsdorf“ von berlinovo und den Berliner Stadtwerken. Bis 2021 entstanden dort 39 Solaranlagen auf 85 Wohngebäuden mit rund 7.000 Modulen. Laut Stadtwerken erzeugen sie etwa 1,7 Millionen kWh im Jahr, und über 4.300 Haushalte können den Strom als Mieterstrom beziehen.

Auch das Bezirksamt belegt eigene Dächer. Sein drittes Solarpaket mit den Stadtwerken vom März 2025 umfasst 15 Anlagen mit über 1,1 MW. Darunter sind 216 kW auf dem Gymnasium Kaulsdorf und 169 kW auf dem Melanchthon-Gymnasium.

Für Eigentümergemeinschaften und Vermieter bietet sich auf Flachdächern eine Ost-West-Aufständerung an. Sie bringt in Berlin nach PVGIS rund 863 kWh je kWp im Jahr. Ob der Strom als Mieterstrom oder über die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung an die Bewohner geht, klären wir vor der Planung.

Beide Wege erklären wir unter Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser. Ähnliche Projekte laufen im benachbarten Lichtenberg, wo in Neu-Hohenschönhausen Elfgeschosser einer Genossenschaft Mieterstrom liefern.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet

Denkmalschutz betrifft hier vor allem die alten Dorfkerne

Lässt sich eine bestehende Anlage um Speicher oder Module ergänzen?

Ja, beides ist möglich, und die technische Lösung hängt vor allem am vorhandenen Wechselrichter. Bei 8.590 Anlagen im Bezirk liegt auf vielen Dächern schon Technik, die sich ausbauen lässt.

Ein nachgerüsteter Speicher bekommt entweder einen eigenen Batteriewechselrichter am Hausstrom, das nennt man AC-Kopplung. Oder ein neuer Hybridwechselrichter übernimmt Module und Batterie zusammen. Wechselrichter haben in der Regel höchstens 10 Jahre Garantie (Finanztip), deshalb prüfen wir bei älteren Anlagen, ob ein Tausch ohnehin ansteht.

Ein Speicher kostet inklusive Installation 400 bis 800 € je kWh Kapazität (Finanztip, Stand Mai 2026). Mehr dazu steht unter Stromspeicher nachrüsten in Berlin.

Sollen Module dazukommen, wird die Erweiterung binnen eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister eingetragen (§ 5 Abs. 5 MaStRV). Bis 30 kWp je Wohneinheit bleibt der Betrieb einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Den Ablauf beschreiben wir unter PV-Anlage erweitern.

Wie viel Wärmepumpenstrom kommt in Mahlsdorf vom eigenen Dach?

Nach der Verbraucherzentrale deckt eine Solaranlage 20 bis 30 % des Stroms für Haushalt und Wärmepumpe. Mit Speicher sind bis zu 40 % möglich. In Marzahn-Hellersdorf heizen 1.678 Gebäude mit Wärmepumpe, Solar- oder Geothermie, mehr als in jedem anderen Bezirk (Zensus 2022).

Begrenzt wird der Anteil im Winter, wenn die Wärmepumpe am meisten braucht und die Module am wenigsten liefern. Im Dezember erzeugt ein Berliner Süddach nach PVGIS 27 kWh je kWp, im Juni 133 kWh.

Planen Sie eine Wärmepumpe, legen wir die Anlage nach der nutzbaren Dachfläche aus und nicht allein nach dem heutigen Haushaltsstrom. Die HTW Berlin nennt als Untergrenze 0,5 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Wie Größe, Speicher und Zähler zur Wärmepumpe passen, erklärt der Ratgeber PV-Anlage für die Wärmepumpe.

Von Biesdorf bis Mahlsdorf: was wir für den ersten Termin brauchen

Für das erste Gespräch genügen Ihre letzte Jahresabrechnung, ein paar Fotos von Dach und Zählerschrank und, falls vorhanden, das Datenblatt Ihrer Anlage. Liegt Ihr Haus in einem Dorfkern oder neben einem Denkmal, sagen Sie uns das bitte gleich dazu.

Ihre Anfrage erreicht uns per Mail an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de, Fotos laden Sie am einfachsten über das Anfrageformular hoch. Der erste Termin am Haus oder per Video ist kostenlos. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot, in dem jeder Posten einzeln steht.

Häufige Fragen

Warum stehen in Marzahn-Hellersdorf so viele Solaranlagen?

Der Senat nennt im Monitoringbericht 2025 drei mögliche Gründe: den hohen Anteil an Einfamilienhäusern, die vergleichsweise junge Bausubstanz und große Dachflächen ohne Denkmalschutz. Mit 8.590 Anlagen und 78,18 MWp lag der Bezirk Ende 2025 bei beiden Werten vor allen anderen Berliner Bezirken.

Brauche ich für eine Solaranlage in Mahlsdorf eine Genehmigung?

Für die meisten Häuser nicht, denn Solaranlagen auf Dächern sind nach der Berliner Bauordnung verfahrensfrei. Anders ist es bei Denkmalen und in ihrer Umgebung, in Mahlsdorf etwa in der Streusiedlung Mahlsdorf II. Dort entscheidet die Untere Denkmalschutzbehörde des Bezirksamts über die Ausführung.

Gibt es in Marzahn-Hellersdorf Erhaltungsgebiete mit Auflagen für Module?

Nein, Marzahn-Hellersdorf ist der einzige Berliner Bezirk ohne städtebauliches Erhaltungsgebiet. Gestalterische Vorgaben für Solaranlagen kommen hier deshalb nur aus dem Denkmalschutz, der vor allem die Dorfkerne von Alt-Marzahn, Biesdorf und Kaulsdorf betrifft.

Wie viel Strom erzeugt eine Anlage mit 8 kWp auf einem Haus in Kaulsdorf?

Auf einer Südfläche mit 35 Grad Neigung sind es nach PVGIS rund 8.390 kWh im Jahr. Im Juni kommen davon rund 1.064 kWh, im Dezember nur rund 216 kWh, weil die Sonne dann tief steht und die Tage kurz sind.

Lohnt sich ein Haus mit Ost- und Westseite in Biesdorf überhaupt für Module?

Eine Ostfläche mit 30 Grad Neigung bringt in Berlin nach PVGIS 845 kWh je kWp im Jahr, eine Westfläche 823 kWh. Zusammen ist das rund 80 Prozent dessen, was eine gleich große Südfläche liefert. Dafür verteilt sich der Strom stärker auf Morgen und Abend, wenn viele Haushalte ihn brauchen.

Kann ich auf ein Haus aus den Neunzigerjahren Module setzen, ohne das Dach zu erneuern?

Häufig ja, entscheidend ist der Zustand der Dacheindeckung. Weil das Fraunhofer ISE für Module mit 30 Jahren Lebensdauer rechnet, sollte eine absehbare Neueindeckung vor der Montage erledigt sein. Das sehen wir uns im ersten Termin gemeinsam an.

Was kostet es, einen Speicher an eine bestehende Anlage anzuschließen?

Finanztip nennt für Speicher inklusive Installation 400 bis 800 Euro je kWh Kapazität, Stand Mai 2026. Ob ein eigener Batteriewechselrichter nötig ist oder ein neuer Hybridwechselrichter sinnvoller ist, hängt vom Alter und Typ Ihres jetzigen Wechselrichters ab.

Wie viel Strom für meine Wärmepumpe kann die Solaranlage liefern?

Die Verbraucherzentrale rechnet mit 20 bis 30 Prozent des Stroms für Haushalt und Wärmepumpe, mit Speicher bis zu 40 Prozent. Begrenzt wird der Anteil im Winter, weil die Wärmepumpe dann am meisten braucht und ein Berliner Süddach im Dezember nur 27 kWh je kWp erzeugt.

Bauen Sie auch auf Plattenbauten in Marzahn und Hellersdorf?

Ja, für Eigentümergemeinschaften, Genossenschaften und Vermieter planen wir Anlagen auf Flachdächern, häufig mit Ost-West-Aufständerung. Vorher klären wir, ob der Strom als Mieterstrom oder über die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung an die Bewohner geht.

Wer bearbeitet im Bezirk Anträge für Solaranlagen am Denkmal?

Zuständig ist die Untere Denkmalschutzbehörde im Fachbereich Bauaufsicht, Wohnungsaufsicht und Denkmalschutz des Bezirksamts. Sie entscheidet im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt und muss die Unterlagen binnen 4 Wochen auf Vollständigkeit prüfen und binnen 3 Monaten bescheiden.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

Ihre Photovoltaik-Anlage für Marzahn-Hellersdorf

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Fotos von Dach und Zählerschrank können Sie danach per E-Mail schicken — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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