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Reihenhauszeile mit Satteldächern, auf zwei der Dächer schwarze Solarmodule
Solaranlagen mit Speicher

Solaranlage mieten oder kaufen: was Sie über die Laufzeit bezahlen

Ob Mieten oder Kaufen günstiger ist, zeigt der Vergleich aller Kosten über dieselbe Laufzeit. Im Kauf kostet eine Anlage mit 10 kWp ohne Speicher 11.000 bis 15.000 €.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Ob Mieten oder Kaufen für Sie günstiger ist, entscheidet der Vergleich aller Kosten über dieselbe Laufzeit, nicht die Höhe der Monatsrate allein. Im Kauf kostet eine Anlage mit 10 kWp ohne Speicher nach der Spanne von co2online 11.000 bis 15.000 €, Montage inklusive (Stand März 2026). Bei der Miete zahlen Sie stattdessen eine monatliche Rate, und die Anlage gehört in dieser Zeit dem Vermieter.

Welche Leistungen die Rate abdeckt, regelt jeder Mietvertrag anders, und darum gibt es keine pauschale Antwort. Mit einem Rechenweg und einer Prüfliste für den Vertrag stellen Sie ein konkretes Mietangebot gegen den Kauf derselben Anlage.

Wir planen und bauen Anlagen, die Ihnen vom ersten Tag an gehören. Wer den Kaufpreis nicht auf einmal zahlen möchte, kann ihn über einen Kredit finanzieren, etwa über das Programm 270 der KfW.

Was kostet eine Solaranlage im Kauf?

Eine Dachanlage ohne Speicher kostet im Kauf 1.100 bis 1.500 € je kWp mit Montage, ein Speicher kommt mit 400 bis 800 € je kWh dazu. Für eine Anlage mit 10 kWp und einen Speicher mit 10 kWh ergeben sich daraus diese Werte.

Anlage Kaufpreis Herleitung Quelle, Stand
10 kWp ohne Speicher 11.000 bis 15.000 € 10 × 1.100 bis 1.500 € je kWp co2online, März 2026
Speicher mit 10 kWh 4.000 bis 8.000 € 10 × 400 bis 800 € je kWh Finanztip, 28.05.2026
Einfamilienhaus mit Anlage und Speicher meist 14.000 bis 20.000 € reale Angebote 2026 Finanztip, 28.05.2026

Kaufpreise einschließlich Montage. An Wohnhäusern entfällt bei Anlagen bis 30 kWp die Umsatzsteuer (§ 12 Abs. 3 UStG). Marktspannen mit dem genannten Stand, kein Festpreis.

Mit dem Kaufpreis ist die Anlage bezahlt, danach kommen nur noch Betriebskosten hinzu, und Ersparnis wie Vergütung bleiben bei Ihnen. Wie sich der Preis nach Größe und Speicher zusammensetzt, erklärt der Ratgeber zu den Kosten einer Photovoltaikanlage.

Kaufen Sie zur neuen Anlage einen Speicher, zahlt das Land Berlin dafür über SolarPLUS bis zu 4.750 € (Richtlinie 2026), sofern ein Fachbetrieb ihn einbaut.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Kauf, Miete und Kredit im Vergleich

Die drei Wege unterscheiden sich vor allem darin, wem die Anlage gehört und wer Wartung, Reparaturen und Versicherung trägt. Die Tabelle stellt die Punkte nebeneinander, die Sie für jeden Weg klären sollten.

Punkt Kauf Miete Kredit (KfW 270)
Eigentum bei Ihnen beim Vermieter, Übernahme laut Vertrag bei Ihnen
Zahlung einmal zum Kaufpreis monatliche Rate über die Vertragslaufzeit Raten an die Bank, Laufzeit bis 30 Jahre
Wartung und Reparatur Ihre Entscheidung, Ihre Kosten laut Vertrag Ihre Entscheidung, Ihre Kosten
Versicherung schließen Sie selbst ab laut Vertrag schließen Sie selbst ab
Ersparnis beim Strombezug bei Ihnen bei Ihnen bei Ihnen
Einspeisevergütung bei Ihnen als Betreiber an den Betreiber laut Vertrag bei Ihnen als Betreiber
Umsatzsteuer 0 % auf Anlage und Montage Ausweis im Vertrag prüfen 0 % auf Anlage und Montage
Vertragsende Anlage bleibt Ihre Übernahme, Verlängerung oder Abbau laut Vertrag Anlage bleibt Ihre

Je mehr Leistungen eine Rate enthält, desto höher darf sie ausfallen. Vergleichen lässt sie sich deshalb nur mit einem Kauf, dem Sie dieselben Leistungen zurechnen, also auch Versicherung, Wartung und den Ersatz von Teilen.

So vergleichen Sie Miete und Kauf über die Laufzeit

Zählen Sie für beide Wege alle Zahlungen über denselben Zeitraum zusammen, am einfachsten über die Laufzeit des Mietvertrags. Diese Posten gehören in die Rechnung:

  1. Miete: Monatsrate mal zwölf mal Jahre der Laufzeit, dazu Einmalzahlungen und der Preis für die Übernahme am Ende, falls der Vertrag einen nennt.
  2. Kauf: Kaufpreis, dazu die Betriebskosten über dieselbe Zeit und der Ersatz von Teilen, die früher altern als die Module, vor allem Speicher und Wechselrichter.
  3. Kredit: Kaufpreis und Betriebskosten wie beim Kauf, dazu die Zinsen, die Ihnen die Bank für die gewählte Laufzeit nennt.
  4. Ertrag: Bei gleicher Anlage auf gleichem Dach ist der Strom in allen drei Fällen gleich. Verschieden ist nur, wer die Vergütung für den eingespeisten Teil erhält.

Für den Betrieb einer gekauften Anlage setzt das Fraunhofer ISE 1 bis 2 % der Anschaffungskosten im Jahr an (Stand 20. August 2026). Dazu gehören die Versicherung, für 10 kWp nach Finanztip knapp 50 bis 150 € im Jahr, und der Anteil am Smart Meter. Alle vier Jahre wird außerdem eine Wiederholungsprüfung empfohlen.

Beispiel. Ein Einfamilienhaus mit Süddach bekommt eine Anlage mit 10 kWp ohne Speicher. Gekauft kostet sie nach der co2online-Spanne 11.000 bis 15.000 €. Für den Betrieb rechnen wir mit 1 bis 2 % davon im Jahr, wie es das Fraunhofer ISE ansetzt. Als Vergleichszeitraum nehmen wir 20 Jahre, so lange wird die Einspeisevergütung nach dem EEG gezahlt, zuzüglich des Rests im Jahr der Inbetriebnahme.

Über diese 20 Jahre kommen auf den Kaufpreis damit 20 bis 40 % für den Betrieb hinzu. Danach gehört Ihnen die Anlage weiter, und das Fraunhofer ISE rechnet für Module mit 30 Jahren Lebensdauer. Die Mietseite rechnen Sie mit der Rate aus Ihrem Angebot, also Rate mal zwölf mal 20, dazu was der Vertrag am Ende verlangt. Enthält die Rate Versicherung und Wartung, rechnen Sie diese Posten auch beim Kauf ein, damit beide Seiten dasselbe enthalten.

Prüfpunkte für einen Mietvertrag

Bevor Sie einen Mietvertrag unterschreiben, sollten diese Punkte schriftlich geklärt sein:

  • Laufzeit und Kündigung: Wie lange sind Sie gebunden, und unter welchen Bedingungen kommen Sie vorher aus dem Vertrag?
  • Vertragsende: Können Sie die Anlage übernehmen und zu welchem Preis, oder wird sie abgebaut, und wer zahlt den Abbau?
  • Rate: Bleibt sie über die Laufzeit gleich, oder kann sie nach einer Klausel im Vertrag steigen?
  • Leistungen: Sind Wartung, Reparatur, Versicherung und der Tausch von Wechselrichter oder Speicher in der Rate enthalten?
  • Betreiber: Wer wird im Marktstammdatenregister eingetragen, und an wen zahlt Stromnetz Berlin die Einspeisevergütung?
  • Dach und Haus: Wer zahlt Abbau und Wiederaufbau, wenn das Dach saniert wird, und was gilt beim Verkauf des Hauses?
  • Ertrag: Welche Strommenge wird für ein Jahr erwartet, und passt sie zu den PVGIS-Werten für Ihre Dachausrichtung?
  • Speicher: Welche nutzbare Kapazität hat er, und wer trägt den Ersatz, wenn er vor Vertragsende nachlässt?

Was der Vertrag zu diesen Punkten offenlässt, sollten Sie vor der Unterschrift nachfragen und ergänzen lassen. Für das Kaufangebot, mit dem Sie vergleichen, gibt es eine eigene Prüfliste für Solarangebote.

Wem gehört die Anlage, und warum zählt das?

Beim Kauf gehört Ihnen die Anlage vom ersten Tag an, bei der Miete erst dann, wenn Sie sie nach dem Vertrag übernehmen. Als Eigentümer entscheiden Sie selbst über eine spätere Erweiterung, einen Speicher oder eine Wallbox, und den Betrieb für die Wartung wählen Sie frei.

Auch die Steuer hängt daran, wer die Anlage betreibt. Einnahmen aus der Einspeisung sind für den Betreiber bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG), und beim Kauf fällt auf Anlage, Speicher und Montage an Wohnhäusern keine Umsatzsteuer an. Bei einem Mietvertrag lassen Sie sich zeigen, wie die Rate steuerlich ausgewiesen ist.

Wann ein Kredit die Alternative ist

Wer die Anlage besitzen, den Kaufpreis aber nicht auf einmal zahlen möchte, kann sie über einen Kredit finanzieren. Die KfW finanziert mit dem Programm 270 Photovoltaikanlagen und Speicher, auch für Privatleute, die einen Teil ihres Stroms einspeisen.

Finanziert werden bis zu 100 % der Kosten (KfW-Merkblatt 270, Stand Mai 2025). Die Laufzeit beträgt bis zu 30 Jahre, davon bis zu 5 Jahre ohne Tilgung. Den Antrag stellen Sie über Ihre Bank, bevor Sie den Auftrag erteilen, und den Zinssatz nennt die KfW tagesaktuell auf kfw.de. Für den Vergleich rechnen Sie wie beim Kauf und legen die Zinsen über die Laufzeit dazu.

Unser Weg: Planung und Bau zum Kauf

Wir planen die Anlage nach Ihrem Verbrauch und Ihrem Dach, montieren sie und melden sie bei Stromnetz Berlin an. Der erste Termin ist kostenlos, und danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit allen Posten, das Sie neben ein Mietangebot legen können. Was die Anlage Ihnen im Jahr an Ersparnis und Vergütung bringt, rechnet der Ratgeber ob sich Photovoltaik noch lohnt mit allen Annahmen vor.

Ein Mietangebot gegenrechnen lassen

Liegt Ihnen schon ein Mietangebot vor, schicken Sie uns Anlagengröße, Speicher und Laufzeit daraus, und wir stellen den Kauf derselben Anlage mit allen Posten daneben. Das Mietangebot selbst schicken Sie uns an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de. Die Eckdaten lassen sich ebenso über das Formular senden.

Häufige Fragen

Ist es günstiger, eine Solaranlage zu mieten oder zu kaufen?

Das zeigt nur der Vergleich aller Zahlungen über dieselbe Laufzeit. Bei der Miete zählen Sie die Raten und die Kosten am Vertragsende zusammen, beim Kauf den Kaufpreis und die Betriebskosten. Fair ist der Vergleich erst, wenn beide Seiten dieselben Leistungen enthalten.

Was kostet eine Solaranlage im Kauf?

Eine Dachanlage ohne Speicher kostet nach co2online 1.100 bis 1.500 € je kWp mit Montage, bei 10 kWp also 11.000 bis 15.000 €. Für einen Speicher rechnet Finanztip mit 400 bis 800 € je kWh. Auf beides fällt an Wohnhäusern keine Umsatzsteuer an.

Wem gehört eine gemietete Solaranlage?

Während der Vertragslaufzeit gehört sie dem Vermieter. Ob und zu welchem Preis Sie die Anlage am Ende übernehmen können, steht im Mietvertrag. Lassen Sie sich das vor der Unterschrift schriftlich bestätigen.

Wer bekommt bei einer gemieteten Anlage die Einspeisevergütung?

Die Einspeisevergütung zahlt der Netzbetreiber an den Anlagenbetreiber. Wer das bei einem Mietmodell ist, legt der Vertrag fest, und danach richtet sich auch der Eintrag im Marktstammdatenregister. Klären Sie diesen Punkt, bevor Sie unterschreiben.

Kann ich eine Solaranlage auf Kredit kaufen?

Ja, die KfW finanziert Photovoltaikanlagen und Speicher mit dem Programm 270, bis zu 100 % der Kosten und mit bis zu 30 Jahren Laufzeit. Den Antrag stellen Sie über Ihre Bank, bevor Sie den Auftrag erteilen. Die Anlage gehört dann von Anfang an Ihnen.

Worauf muss ich bei einem Mietvertrag achten?

Wichtig sind Laufzeit und Kündigung, das Vertragsende mit Übernahme oder Abbau, eine mögliche Erhöhung der Rate und die Leistungen, die in der Rate stecken. Klären Sie außerdem, wer Betreiber der Anlage ist und was bei einer Dachsanierung oder einem Hausverkauf gilt.

Wer zahlt Reparaturen an einer gemieteten Anlage?

Das regelt der Mietvertrag, und er sollte es ausdrücklich nennen. Fragen Sie besonders nach Wechselrichter und Speicher, denn beide halten kürzer als die Module. Für Wechselrichter geben Hersteller in der Regel höchstens 10 Jahre Garantie, und ein Speicher hält nach der Verbraucherzentrale 10 bis 15 Jahre.

Welche laufenden Kosten hat eine gekaufte Anlage?

Das Fraunhofer ISE setzt für den Betrieb 1 bis 2 % der Investition im Jahr an. Eine Versicherung für 10 kWp kostet nach Finanztip knapp 50 bis 150 € im Jahr. Für das Smart Meter zahlen Sie bei 7 bis 15 kW höchstens 50 € im Jahr.

Was passiert mit einer Mietanlage, wenn ich das Haus verkaufe?

Das legt der Mietvertrag fest. Prüfen Sie vorher, ob der Käufer den Vertrag übernehmen kann und was es kostet, wenn er das nicht möchte. Bei einer gekauften Anlage stellt sich diese Frage nicht, weil es keinen Mietvertrag gibt.

Kann ich bei Ihnen eine Solaranlage mieten?

Wir planen und bauen Anlagen zum Kauf, die Ihnen ab der Inbetriebnahme gehören. Finanzieren können Sie den Kauf über Ihre Bank, zum Beispiel mit dem KfW-Kredit 270. Zum Vergleich mit einem Mietangebot rechnen wir den Kauf derselben Anlage gern für Sie durch.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
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