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Kleines Siedlungshaus mit steilem Satteldach und Solarmodulen, im Garten Obstbaum und Gartenhaus
Photovoltaik · Neukölln

Photovoltaik in Neukölln: Solaranlagen für Häuser in Britz, Buckow und Rudow

Wir bauen Photovoltaikanlagen für Häuser in Neukölln, von Rixdorf bis Rudow. Von den 3.961 Anlagen im Bezirk steht rund die Hälfte in den beiden Rudower Postleitzahlgebieten.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

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Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

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Neukölln zählt 3.961 Solaranlagen mit zusammen 30,75 MWp, also Megawatt Spitzenleistung der Module, und 2025 kamen 1.043 neue hinzu (Monitoringbericht Solarcity 2025). Rund die Hälfte steht in Rudow, 1.279 im Postleitzahlgebiet 12355 und 705 in 12357.

Neun von zehn Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern des Bezirks stehen in Britz, Buckow und Rudow (Zensus 2022). Für diese Häuser planen und bauen wir Solaranlagen mit und ohne Speicher, ebenso für Mietshäuser und Gewerbedächer.

Vorher prüfen wir, ob das Haus im Ortskern Rudow, in der Hufeisensiedlung oder in der Krugpfuhlsiedlung liegt. Dort braucht eine Solaranlage eine Genehmigung, und für jedes dieser Gebiete gelten eigene Maßstäbe.

Rudow: die Hälfte der Neuköllner Solaranlagen

In den beiden Rudower Postleitzahlgebieten 12355 und 12357 sind zusammen 1.984 Solaranlagen registriert, rund die Hälfte aller Anlagen im Bezirk (Geoportal Berlin, Stand Oktober 2026). Mit 1.279 Anlagen liegt 12355 auf Platz 9 der Berliner Postleitzahlen.

Gemessen am Potenzial des ganzen Bezirks ist das trotzdem wenig, genutzt sind 5,8 % (Monitoringbericht, Stand Februar 2026). Platz für weitere Anlagen gibt es vor allem auf den Einfamilien- und Reihenhäusern im Süden und auf den Flachdächern der Gropiusstadt.

Wer in Neukölln ein eigenes Dach hat

54,8 % der Neuköllner Wohngebäude haben eine einzige Wohnung, das sind 15.697 Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser (Zensus 2022). In der Bezirksregion Rudow sind es 8.354 und damit 80 % aller Gebäude, in Buckow 2.933 und in Britz 2.857.

In Britz liegen mit der Hufeisen- und der Krugpfuhlsiedlung zwei große Siedlungen mit Einfamilienhäusern, beide mit Auflagen für das Dach. Wald hat der Bezirk praktisch keinen, nur 2 ha, und Schatten fällt hier eher von Gartenbäumen, Nachbarhäusern und Gauben auf die Module.

26,7 % der Wohngebäude heizen mit Öl, im Berliner Mittel sind es 16,7 % (Zensus 2022). Soll später eine Wärmepumpe den Kessel ersetzen, rechnen wir ihren Strombedarf auf Wunsch gleich in die Größe der Anlage ein. Wie wir Module, Wechselrichter und Zählerschrank für ein Reihen- oder Doppelhaus auslegen, steht unter Solaranlage fürs Einfamilienhaus.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet

Was gilt im Ortskern Rudow?

Im Ortskern Rudow sind Solaranlagen antragspflichtig, und nach der Broschüre des Bezirksamts von Januar 2025 sind zurückhaltende Module auch auf der Straßenseite möglich. Voraussetzung ist, dass das Gebäude nicht historisch prägend ist und kein Denkmal berührt wird.

Auf historisch prägenden Gebäuden kann das Bezirksamt farblich angepasste Module genehmigen, also Module in einem Ton, der zur Dachdeckung passt. Ob Ihr Haus als prägend gilt, fragen wir vor dem Angebot beim Stadtentwicklungsamt an. Die Regeln selbst stehen in der Broschüre zum Erhaltungsgebiet Ortskern Rudow.

Hufeisensiedlung: Welterbe mit 679 Einfamilienhäusern

Die Hufeisensiedlung in Britz gehört zu den sechs Berliner Siedlungen, die 2008 UNESCO-Welterbe wurden. Von ihren 1.964 Wohnungen liegen 679 in Einfamilienhäusern, die überwiegend Privatleuten gehören.

Für die Welterbe-Siedlungen gilt der Solarleitfaden des Landesdenkmalamts. Danach bleiben sichtbare Dachflächen frei von Solaranlagen, während sie auf nicht einsehbaren Flachdächern möglich sind.

Unter den zehn Siedlungen, für die das Landesdenkmalamt 2024 Belegungspläne veröffentlicht hat, ist die Hufeisensiedlung nicht. Was auf einem bestimmten Haus geht, entscheidet deshalb die Untere Denkmalschutzbehörde im Einzelfall, im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt.

Für den Antrag fotografieren wir das Dach von der Straße und aus dem Garten, damit die Behörde sieht, welche Flächen einsehbar sind. Für die Mehrkosten einer denkmalgerechten Anlage zahlt das Berliner Förderprogramm SolarPLUS bis zu 5.700 €, wenn die Denkmalgenehmigung vorliegt (Richtlinie 2026, Einzelheiten unter Förderung in Berlin).

Krugpfuhlsiedlung, Rixdorf, Schillerpromenade: Antrag vor der Montage

In allen vier Neuköllner Erhaltungsgebieten mit zusammen 82 ha braucht eine Solaranlage einen Antrag. Das sind der Ortskern Rudow, die Krugpfuhlsiedlung, Rixdorf und die Schillerpromenade.

Geschützt ist dort die städtebauliche Gestalt des Quartiers; der Milieuschutz für Mieter ist eine eigene Verordnung. Die Krugpfuhlsiedlung in Britz entstand von 1925 bis 1927 mit 892 Wohnungen in zweigeschossigen Reihenhäusern, die ab 1976 an private Eigentümer verkauft wurden. Welche Dachflächen dort heute genehmigt werden, klären wir für jedes Haus vor dem Angebot mit dem Bezirksamt.

Die Regeln für Solaranlagen in den geschützten Gebieten des Bezirks, nach Angaben des Bezirksamts Neukölln und des Landesdenkmalamts:

Gebiet Ortsteil Schutz Was für Solaranlagen gilt
Ortskern Rudow Rudow Erhaltungsgebiet Antrag nötig; zurückhaltende Module auch straßenseitig, wenn das Haus nicht prägend ist und kein Denkmal berührt; auf prägenden Häusern farblich angepasste Module (Broschüre Januar 2025)
Hufeisensiedlung Britz UNESCO-Welterbe sichtbare Dachflächen frei, nicht einsehbare Flachdächer möglich; kein Belegungsplan, Entscheidung im Einzelfall
Krugpfuhlsiedlung Britz Erhaltungsgebiet Antrag nötig, zulässige Flächen je Haus mit dem Bezirksamt klären
Rixdorf Neukölln Erhaltungsgebiet Antrag nötig
Schillerpromenade Neukölln Erhaltungsgebiet Antrag nötig

Module auf der Straßenseite erlaubt ausdrücklich nur die Broschüre für den Ortskern Rudow, in den übrigen Gebieten entscheidet der einzelne Antrag. Außerhalb dieser Gebiete und ohne Denkmalschutz ist eine Solaranlage auf dem Dach in Berlin verfahrensfrei, also ohne Bauantrag (§ 61 Abs. 1 Nr. 3 a BauO Bln).

Wer entscheidet in Neukölln über den Antrag?

In den Erhaltungsgebieten entscheidet das Bezirksamt Neukölln, bei Baudenkmalen und in der Hufeisensiedlung die Untere Denkmalschutzbehörde des Bezirks. Sie ist eine Arbeitsgruppe im Fachbereich Stadtplanung des Stadtentwicklungsamts und holt das Einvernehmen des Landesdenkmalamts ein (§ 11, § 12 DSchG Bln).

Die Untere Denkmalschutzbehörde Neukölln sitzt in der Karl-Marx-Straße 83, Sprechzeit ist dienstags von 10 bis 13 Uhr. 2023 erhielt sie 15 Solaranträge und bearbeitete sie im Schnitt in 4 Wochen, 2024 waren es 9 Anträge bei 6,5 Wochen (Senatsantwort, März 2025).

Antragsteller ist der Eigentümer, die Unterlagen dafür entstehen bei uns in der Planung. Ablauf und Fristen eines Denkmalantrags in Berlin stehen im Ratgeber Denkmalschutz.

Wie viel Strom bringt ein Reihenhaus in Rudow?

Gropiusstadt und Schuldächer: Flachdächer im Bezirk

Auf den gut geeigneten, überwiegend flachen Dächern im Westen und Norden der Gropiusstadt ist Platz für 22,8 MW, so das energetische Quartierskonzept von Dezember 2022. Flachdächer belegen wir mit aufgeständerten Modulen nach Süden oder nach Osten und Westen, mit Ballast statt Bohrung, wo die Statik das trägt; mehr dazu unter Photovoltaik auf dem Flachdach.

Auch der Bezirk nutzt eigene Dächer. 2025 gingen auf Neuköllner Bezirksgebäuden sechs Anlagen mit 802,85 kWp ans Netz, darunter 218,53 kWp auf der Oskar-Heinroth-Schule und 209,1 kWp auf der Hans-Fallada-Schule. Für 2026 und 2027 sind 20 weitere Anlagen mit 2.467 kWp geplant (Senatsantwort, Februar 2026).

Kreuzberg, Tempelhof, Treptow-Köpenick: die Nachbarbezirke

Nördlich grenzt Kreuzberg an, das mit Friedrichshain einen Bezirk bildet, in dem so viele Häuser Eigentümergemeinschaften gehören wie nirgends sonst in Berlin (Solaranlagen in Friedrichshain-Kreuzberg). Westlich liegt hinter dem Tempelhofer Feld der Bezirk Tempelhof-Schöneberg, in dessen Gartenstadt Neu-Tempelhof grundsätzlich nur Module in der Dachfläche zugelassen sind.

Östlich von Rudow beginnen Johannisthal und Altglienicke, die zu Treptow-Köpenick gehören. Mit 24.683 Häusern mit einer Wohnung hat dieser Bezirk die meisten in Berlin.

Anfrage für Ihr Haus in Neukölln

Wir bauen in ganz Neukölln, vom Reihenhaus in Buckow bis zum Mietshaus mit Flachdach nahe der Sonnenallee. Schicken Sie uns vorab die Adresse und Fotos von Dach und Zählerschrank, dann prüfen wir schon vor dem Termin, ob das Haus in einem Erhaltungsgebiet oder im Welterbe liegt. Den ersten Termin am Haus berechnen wir nicht. Adresse und Fotos senden Sie an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de oder tragen sie in das Formular ein.

Häufige Fragen

Wie viele Solaranlagen gibt es in Neukölln?

Der Monitoringbericht des Senats zählt für Neukölln 3.961 Anlagen mit 30,75 MWp, davon 1.043 aus dem Jahr 2025. Ungefähr jede zweite steht in Rudow, in den Postleitzahlgebieten 12355 und 12357.

Darf ich im Ortskern Rudow Module auf der Straßenseite anbringen?

Ja, wenn Ihr Haus nicht historisch prägend ist und kein Denkmal berührt wird, sind dort zurückhaltende Module auch straßenseitig möglich. So steht es in der Broschüre des Bezirksamts von Januar 2025, einen Antrag brauchen Sie trotzdem.

Ist eine Solaranlage in der Hufeisensiedlung erlaubt?

Auf sichtbaren Dachflächen nicht, denn für die Welterbe-Siedlungen gilt der Solarleitfaden des Landesdenkmalamts. Auf nicht einsehbaren Flachdächern sind Solaranlagen dagegen möglich. Ob eine Fläche Ihres Hauses dazu zählt, entscheidet die Untere Denkmalschutzbehörde Neukölln im Einzelfall.

Gibt es einen Belegungsplan für die Hufeisensiedlung?

Nein, unter den zehn Berliner Siedlungen, für die das Landesdenkmalamt 2024 Belegungspläne veröffentlicht hat, ist sie nicht. Maßstab bleibt deshalb die Welterbe-Regel, und entschieden wird Haus für Haus.

Brauche ich in der Krugpfuhlsiedlung eine Genehmigung für Solarmodule?

Ja, die Krugpfuhlsiedlung in Britz ist eines der vier Neuköllner Erhaltungsgebiete, und dort sind Solaranlagen antragspflichtig. Welche Dachflächen genehmigt werden, klären wir für Ihr Haus vor dem Angebot mit dem Bezirksamt.

Wo finde ich die Untere Denkmalschutzbehörde Neukölln?

Sie gehört als Arbeitsgruppe zum Fachbereich Stadtplanung im Stadtentwicklungsamt und sitzt in der Karl-Marx-Straße 83. Sprechzeit ist dienstags von 10 bis 13 Uhr.

Wie lange dauert ein Denkmalantrag für eine Solaranlage in Neukölln?

Bei den 15 Anträgen von 2023 dauerte die Bearbeitung im Schnitt 4 Wochen, bei den 9 Anträgen von 2024 im Schnitt 6,5 Wochen. Gesetzlich muss die Behörde einen vollständigen Antrag binnen 3 Monaten bescheiden.

Wie viel Strom liefert eine Ost-West-Anlage auf einem Rudower Reihenhaus?

Mit je 3 kWp auf Ost- und Westseite und 30 Grad Neigung kommt sie nach PVGIS auf rund 5.000 kWh im Jahr. Verschattung durch Bäume oder Nachbarhäuser ist darin nicht eingerechnet.

Wirft in Neukölln Wald Schatten auf die Dächer?

Kaum, denn der Bezirk hat praktisch keinen Wald, nur 2 ha. Wie viel Schatten auf Ihr Dach fällt, hängt deshalb von Gartenbäumen und Nachbarhäusern ab, und das prüfen wir beim ersten Termin.

Brauche ich für eine Solaranlage in Rixdorf eine Genehmigung?

Ja, Rixdorf und die Schillerpromenade gehören zu den vier Erhaltungsgebieten des Bezirks, in denen Solaranlagen antragspflichtig sind. Den Antrag prüft das Bezirksamt Neukölln, bei einem Baudenkmal die Untere Denkmalschutzbehörde.

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Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

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