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Einfamilienhaus mit Solarmodulen in der Dämmerung, Licht in den Fenstern
Solaranlagen mit Speicher

Stromspeicher nachrüsten in Berlin: Speicher für Ihre bestehende PV-Anlage

Wir rüsten bestehende Photovoltaikanlagen in Berlin und Potsdam mit einem Stromspeicher nach. Mit Installation kostet ein Speicher laut Finanztip 400 bis 800 € je kWh.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Ihre Photovoltaikanlage läuft schon, doch abends und nachts kaufen Sie Strom aus dem Netz, während der Überschuss vom Mittag eingespeist wird. Ein nachgerüsteter Stromspeicher hebt diesen Überschuss für den Abend auf. Mit Installation kostet er laut Finanztip 400 bis 800 € je Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität, Stand Mai 2026.

Wir rüsten Speicher an bestehenden Anlagen in Berlin und Potsdam nach. Vorher sehen wir uns an, was schon da ist, vor allem den Wechselrichter, also das Gerät, das den Gleichstrom der Module in Wechselstrom für das Haus umwandelt. Danach steht fest, ob der Speicher neben dem vorhandenen Wechselrichter angeschlossen wird oder ob ein neues Gerät die bessere Wahl ist.

Vier Punkte, die wir vor dem Nachrüsten prüfen

Vor dem Angebot prüfen wir Wechselrichter, Platz, Zählerschrank und Einspeisemodell, weil jeder dieser Punkte Technik und Preis verändert.

Prüfpunkt Was wir ansehen Was daraus folgt
Wechselrichter Baujahr, Typ, Zustand, Anschluss für eine Batterie Speicher mit eigenem Batteriewechselrichter oder Tausch gegen ein Hybridgerät
Platz trockener Raum, Wand oder Boden, Weg zum Zählerschrank Standort des Speichers und Länge der Leitungen
Zählerschrank freie Plätze, Zustand, vorhandener Zähler Erweiterung oder neuer Schrank als eigener Posten
Einspeisemodell Datum der Inbetriebnahme, Vergütungssatz, Smart Meter wie viel eine gespeicherte kWh wert ist

Am Wechselrichter entscheidet sich die Art der Kopplung, und davon hängt ab, welche Geräte ins Angebot kommen. Beim Einspeisemodell zählt vor allem das Datum der Inbetriebnahme, weil für ältere und neuere Anlagen andere Regeln gelten.

AC-Kopplung oder neuer Hybridwechselrichter?

Läuft Ihr Wechselrichter zuverlässig, bietet sich ein AC-gekoppelter Speicher an, der mit eigenem Batteriewechselrichter auf der Wechselstromseite angeschlossen wird. Ist der Wechselrichter alt oder ohnehin fällig, übernimmt ein neuer Hybridwechselrichter Module und Batterie zugleich, und der Speicher hängt dann DC-gekoppelt auf der Gleichstromseite.

Ein AC-gekoppelter Speicher arbeitet neben jedem vorhandenen Wechselrichter, weil sein Energiezähler am Hausanschluss misst, wann Strom übrig ist. Dafür wird der Solarstrom auf dem Weg in die Batterie und zurück mehrmals umgewandelt, und bei jeder Umwandlung geht ein kleiner Teil verloren.

Wechselrichter haben nach Finanztip in der Regel höchstens 10 Jahre Garantie. Steht bei Ihrem Gerät ein Tausch ohnehin an, liegt der Hybridwechselrichter nahe. Dann hängt ein Gerät statt zwei an der Wand, und der Speicher lädt direkt mit dem Gleichstrom der Module. Ob er zu Ihren Modulreihen passt, prüfen wir anhand von Modulzahl und Verschaltung, und sein Preis steht als eigener Posten im Angebot.

Weißer Batteriespeicher und Wechselrichter an der Wand eines Hauswirtschaftsraums neben Waschmaschine und Trockner

Was kostet ein nachgerüsteter Speicher?

Finanztip nennt für Speicher mit Installation 400 bis 800 € je kWh, die Verbraucherzentrale 300 bis 700 € je kWh für Speicher ab 5 kWh. Wie stark der Preis je kWh mit der Größe sinkt, zeigt der Preisindex der Verbraucherzentrale, ein Mittel aus 70 Angeboten von Januar 2025 bis August 2026.

Speichergröße Mittlerer Preis je kWh
4 bis 6 kWh 510 €
über 6 bis 8 kWh 480 €
über 8 bis 10 kWh 410 €
über 10 bis 12 kWh 390 €
über 12 bis 16 kWh 360 €

Endpreise, Mittelwerte der Verbraucherzentrale, Stand 28.08.2026. Speicher an Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern werden mit 0 % Umsatzsteuer berechnet (§ 12 Abs. 3 UStG).

Je größer der Speicher, desto weniger kostet die einzelne kWh, und Finanztip rät, höchstens 600 € je kWh zu zahlen. Die Mittelwerte stammen aus Angeboten, in denen der Speicher zusammen mit der Anlage gebaut wurde. Beim Nachrüsten kommen je nach Haus Posten dazu, etwa ein Batteriewechselrichter oder Arbeiten am Zählerschrank, und die stehen bei uns einzeln im Angebot.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Was ein Speicher je nach Alter der Anlage bringt

Wie groß sollte der nachgerüstete Speicher sein?

Bei einer bestehenden Anlage steht die Leistung der Module in Kilowatt Peak (kWp) fest, und sie setzt die erste Grenze. Nach der HTW Berlin sollte der Speicher höchstens 1,5 kWh nutzbare Kapazität je kWp haben und ebenso höchstens 1,5 kWh je 1.000 kWh Jahresverbrauch.

Der kleinere der beiden Werte ist die sinnvolle Obergrenze, und die Faustregel der Verbraucherzentrale kommt beim Verbrauch auf dieselbe Zahl. Nutzbare Kapazität heißt der Teil der Batterie, den das System im Betrieb tatsächlich be- und entlädt, und diese Zahl sollte im Angebot stehen. Den vollständigen Rechenweg mit Berliner Sommer- und Winterwerten zeigt der Ratgeber, wie groß ein Stromspeicher sein sollte.

Zuschuss und Kredit für den Speicher

Für einen Speicher, den Sie spätestens 3 Monate nach Inbetriebnahme Ihrer PV-Anlage beantragen, zahlt SolarPLUS S die Speicherpauschale von 250 € je volles kWp, höchstens 4.750 € (Förderrichtlinie SolarPLUS 2026). Den Antrag für diesen Speicher stellen Sie online beim IBB Business Team, und der Einbau durch einen Fachbetrieb sowie 10 Jahre Zeitwertersatzgarantie auf den Speicher sind Bedingung.

Einen nachgerüsteten Batteriespeicher finanziert auch der KfW-Kredit 270, mit bis zu 100 % der Kosten und bis zu 30 Jahren Laufzeit, davon bis zu 5 Jahre ohne Tilgung. Den Kredit für den Speicher beantragen Sie über Ihre Bank, bevor das Vorhaben beginnt (KfW-Merkblatt 270, Stand Mai 2025).

So läuft die Nachrüstung ab

Die Nachrüstung läuft in sechs Schritten, vom Foto des Typenschilds bis zum Eintrag im Register.

  1. Sie schicken uns ein Foto vom Typenschild des Wechselrichters, eines vom Zählerschrank und Ihre letzte Jahresabrechnung für Strom.
  2. Im ersten Termin, bei Ihnen oder per Video, sehen wir uns Aufstellort und Kabelweg an, und dieser Termin kostet nichts.
  3. Sie bekommen ein schriftliches Angebot, in dem Speicher, Batterie- oder Hybridwechselrichter und Arbeiten am Zählerschrank als eigene Posten stehen.
  4. Wir melden den Speicher über das Kundenportal bei Stromnetz Berlin an, und Sie bestätigen die Beauftragung dort im Portal.
  5. Wir bauen den Speicher und bei Bedarf den neuen Wechselrichter ein, richten die Steuerung ein und nehmen alles in Betrieb.
  6. Binnen eines Monats nach Inbetriebnahme kommt der Speicher ins Marktstammdatenregister, das amtliche Verzeichnis der Bundesnetzagentur (§ 5 Abs. 5 MaStRV).

Beispiel: Anlage von 2015 mit 6 kWp

Beispiel. Angenommen, auf Ihrem Reihenhaus in Lichterfelde liegt eine 6-kWp-Anlage, die 2015 in Betrieb ging. Das Dach zeigt nach Süden mit 35 Grad Neigung, und Ihr Haushalt verbraucht 4.000 kWh im Jahr. Nach PVGIS, dem Ertragsrechner der EU-Kommission, erzeugt die Anlage rund 6.290 kWh im Jahr (6 × 1.049 kWh je kWp).

Für die Größe des Speichers gelten zwei Grenzen, nach der Anlage höchstens 9 kWh (6 × 1,5) und nach dem Verbrauch höchstens 6 kWh (4 × 1,5). Der kleinere Wert gibt den Rahmen vor, also rund 6 kWh nutzbare Kapazität. Für eine ähnliche Anlage mit 5 kWp und 5 kWh Speicher ergibt die HTW-Nachrechnung bei 4.000 kWh Verbrauch eine Autarkie von 63 % statt 32 % ohne Speicher.

Der Wechselrichter stammt aus dem Jahr 2015 und liegt damit außerhalb der üblichen Garantie. Läuft er einwandfrei, genügt ein AC-gekoppelter Speicher, und steht ein Tausch ohnehin an, ist ein Hybridwechselrichter mit DC-Speicher die Alternative. Speicher von 4 bis 6 kWh kosten nach dem Preisindex der Verbraucherzentrale im Mittel 510 € je kWh, und über 600 € je kWh fragen Sie nach dem Grund.

Die Vergütung dieser Anlage läuft nach § 25 Abs. 1 EEG bis zum 31.12.2035. Bis dahin ist jede gespeicherte und selbst genutzte kWh so viel wert wie die Differenz zwischen Strompreis und Vergütungssatz.

Luftbild einer Gewerbehalle, deren Flachdach mit Reihen von Solarmodulen belegt ist

Wann eine Erweiterung oder ein anderer Betrieb gefragt ist

Ist der Verbrauch gestiegen, etwa durch eine Wärmepumpe oder ein E-Auto, kann eine Erweiterung der PV-Anlage mehr bringen als ein großer Speicher an einer kleinen Anlage. Ist das Dach unter den Modulen undicht, kommt vor allem anderen ein Dachdecker.

Soll der Speicher bei Netzausfall Strom liefern, planen wir eine Not- oder Ersatzstromfunktion gleich mit. Was die beiden unterscheidet, erklärt der Ratgeber zu Notstrom aus der Solaranlage. Bauen Sie dagegen ganz neu, gehören Module und Speicher in ein gemeinsames Angebot, wie bei einer Solaranlage mit Speicher.

Wo wir Speicher nachrüsten

Wir rüsten Speicher in allen zwölf Berliner Bezirken und in Potsdam nach, an Anlagen auf Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern. Welche Besonderheiten Ihr Bezirk hat, zeigen etwa die Seiten zu Solaranlagen in Steglitz-Zehlendorf und Photovoltaik in Reinickendorf.

Speicher für Ihre Anlage anfragen

Am schnellsten kommen wir weiter, wenn Sie das Typenschild Ihres Wechselrichters fotografieren und uns das Jahr der Inbetriebnahme nennen. Daran sehen wir, welche Kopplung in Frage kommt, und im ersten Termin klären wir Platz und Zählerschrank. Die Fotos schicken Sie dafür an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de. Über das Anfrageformular können Sie uns Typenschild und Inbetriebnahmejahr ebenso übermitteln.

Häufige Fragen

Kann ich an jede Photovoltaikanlage einen Speicher nachrüsten?

Technisch geht das bei fast jeder Anlage, weil ein AC-gekoppelter Speicher mit eigenem Batteriewechselrichter neben dem vorhandenen Wechselrichter arbeitet. Voraussetzung sind ein trockener Aufstellort und genug Platz im Zählerschrank. Beides sehen wir uns im ersten Termin an.

Was kostet es, einen Stromspeicher nachzurüsten?

Finanztip nennt für Speicher mit Installation 400 bis 800 € je kWh, Stand Mai 2026. Nach dem Preisindex der Verbraucherzentrale sinkt der Preis je kWh mit der Größe, von 510 € bei 4 bis 6 kWh auf 360 € bei 12 bis 16 kWh. Muss zusätzlich ein Wechselrichter getauscht oder der Zählerschrank erweitert werden, steht das als eigener Posten im Angebot.

Brauche ich für den Speicher einen neuen Wechselrichter?

Nicht unbedingt, denn ein AC-gekoppelter Speicher bringt seinen eigenen Batteriewechselrichter mit. Ist Ihr Gerät aber alt oder ohnehin reparaturbedürftig, kann ein Hybridwechselrichter Module und Batterie zusammen übernehmen. Wechselrichter haben nach Finanztip in der Regel höchstens 10 Jahre Garantie.

Was bringt ein Speicher bei einer alten Anlage mit hoher Einspeisevergütung?

Jede gespeicherte und selbst genutzte kWh ersetzt Netzstrom, kostet Sie aber die Vergütung, die Sie sonst dafür bekommen hätten. Der Vorteil je kWh ist also der Strompreis minus Ihr Vergütungssatz. Je höher Ihr Satz aus dem Inbetriebnahmejahr, desto kleiner fällt dieser Vorteil aus.

Gibt es einen Zuschuss für den nachgerüsteten Speicher?

SolarPLUS S zahlt die Speicherpauschale auch für einen nachgerüsteten Speicher, wenn der Antrag spätestens 3 Monate nach Inbetriebnahme der PV-Anlage eingeht. Den Kauf eines nachgerüsteten Batteriespeichers finanziert außerdem der KfW-Kredit 270, den Sie über Ihre Bank vor Beginn des Vorhabens beantragen.

Wie groß sollte der Speicher für meine 6-kWp-Anlage sein?

Nach der HTW Berlin höchstens 9 kWh, also 1,5 kWh je kWp. Verbrauchen Sie 4.000 kWh im Jahr, liegt die zweite Grenze von 1,5 kWh je 1.000 kWh bei 6 kWh, und dieser kleinere Wert gibt den Rahmen vor.

Was bringt der Speicher bei der 60-Prozent-Grenze?

Anlagen, die ab dem 25.02.2025 in Betrieb gingen, dürfen ohne Smart Meter und Steuerbox höchstens 60 % ihrer Leistung einspeisen. Was an sonnigen Mittagen darüber liegt und im Haus nicht gebraucht wird, würde abgeregelt. Ein Speicher lädt mit diesem Strom und gibt ihn abends ab.

Wo wird der nachgerüstete Speicher aufgestellt?

Meist im Keller, im Hauswirtschaftsraum oder in der Garage, an der Wand oder auf dem Boden. Der Raum sollte trocken sein und die Temperaturen einhalten, die der Hersteller vorgibt. Kurze Wege zum Zählerschrank sparen Leitung und Arbeit.

Muss ich den Speicher anmelden?

Ja, wir melden den Speicher über das Kundenportal bei Stromnetz Berlin an, und Sie bestätigen die Beauftragung dort. Binnen eines Monats nach Inbetriebnahme kommt er ins Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Fehlt der Eintrag, kann der Netzbetreiber 10 € je kW und Monat verlangen.

Kann ein nachgerüsteter Speicher bei Netzausfall Strom liefern?

Das gelingt nur mit einem System, das Not- oder Ersatzstrom kann, und mit einer Umschaltung im Zählerschrank. Wenn Sie das wollen, sollten Sie es vor dem Angebot sagen, weil es die Wahl von Speicher und Wechselrichter bestimmt.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

Ihre Photovoltaik-Anlage für Berlin

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Fotos von Dach und Zählerschrank können Sie danach per E-Mail schicken — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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