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Holzhaus zwischen Kiefern am Seeufer, auf dem Satteldach Solarmodule, Abendsonne
Photovoltaik · Potsdam

Photovoltaik in Potsdam: Solaranlagen für Haus, Villa und Denkmal

Wir planen und bauen Photovoltaik in Potsdam, für Einfamilienhäuser, Villen und Mehrfamilienhäuser. Am Netz der Netzgesellschaft Potsdam laufen schon 4.254 Solaranlagen.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Was planen Sie?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Für welches Gebäude?

Damit wir wissen, wie viel Dach und wie viel Verbrauch es gibt.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt. Fotos können Sie später schicken.

Was soll dazugehören?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Damit wir den Termin planen können.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns am nächsten Werktag und vereinbaren einen ersten Termin bei Ihnen oder per Video. Dieser erste Termin kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de

In Potsdam planen und montieren wir Solaranlagen für Einfamilienhäuser, Villen und Mehrfamilienhäuser und melden sie beim Netzbetreiber an. Am Netz der Netzgesellschaft Potsdam laufen 4.254 Solaranlagen mit zusammen rund 43,1 MW, davon 1.441 Balkonkraftwerke (Marktstammdatenregister, Stand Oktober 2026). Im Jahr 2025 kamen 801 Anlagen hinzu.

Von den 23.598 Wohngebäuden der Stadt haben 13.627 nur eine Wohnung, das sind 57,7 % (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Stand Dezember 2025). Dazu zählen freistehende Einfamilienhäuser ebenso wie Doppel- und Reihenhäuser. Im Berliner Umland liegt dieser Anteil bei 82,1 %, im Land Brandenburg bei 79,4 %.

Für Potsdam gelten andere Regeln als in Berlin. Netzbetreiber ist die Netzgesellschaft Potsdam, das Baurecht kommt aus der Brandenburgischen Bauordnung, und für Denkmale gilt das Brandenburger Denkmalrecht. Wie wir ein Eigenheim planen und montieren, beschreiben wir unter Photovoltaik fürs Einfamilienhaus.

Netzgesellschaft Potsdam: Anmeldung über das Netzanschlussportal

Netzbetreiber im ganzen Stadtgebiet ist die Netzgesellschaft Potsdam, kurz NGP. Sie ist eine Tochter der Energie und Wasser Potsdam, an der die Stadtwerke Potsdam 65 % und der Versorger E.DIS 35 % halten. Das Netzgebiet umfasst die ganze Stadtfläche, also auch Fahrland, Marquardt, Groß Glienicke und Golm.

Seit dem 1. Oktober 2026 nimmt die NGP Anträge für Erzeugungsanlagen nur noch über ihr Netzanschlussportal an. Die Einspeisung soll schon in der Planungsphase beantragt werden. Den Antrag stellen wir mit den Unterlagen aus der Planung, sobald Größe und Aufbau der Anlage feststehen.

Nach der Inbetriebnahme wird die Anlage binnen eines Monats im Marktstammdatenregister eingetragen (§ 5 Abs. 5 MaStRV). Hat die Anlage mehr als 7 kW, baut der Messstellenbetreiber ein intelligentes Messsystem ein (§ 29 Abs. 1 MsbG). Für Anlagen zwischen 7 und 15 kW sind das höchstens 50 € im Jahr (§ 30 Abs. 1 MsbG).

Hand mit Schraubendreher an einem geöffneten Zählerschrank mit Sicherungen und Klemmen

Brandenburger Bauordnung: Dachanlagen ohne Baugenehmigung

Solaranlagen auf Dächern und an Außenwänden sind in Brandenburg genehmigungsfrei, ausgenommen sind nur Hochhäuser (§ 61 Abs. 1 Nr. 3 a BbgBO). Für die meisten Einfamilienhäuser in Potsdam braucht die Anlage deshalb keinen Bauantrag.

Anders ist es in Erhaltungs- und Sanierungsgebieten. Dort gilt nach den Hinweisen der Stadt vom März 2025 eine gesonderte Genehmigungspflicht. Rückwärtige Dachflächen sind dabei eher genehmigungsfähig als Flächen zur Straße.

Liegt Ihr Haus in einem solchen Gebiet, planen wir zuerst die Flächen zum Garten oder Hof. Die Genehmigung beantragen Sie vor der Bestellung, die Unterlagen dafür kommen aus unserer Planung.

Denkmalbereiche: Stadtkern, Vorstädte und Babelsberg

In Potsdam braucht eine Solaranlage an einem Einzeldenkmal oder im Geltungsbereich einer Denkmalbereichssatzung eine Erlaubnis der Unteren Denkmalschutzbehörde. Satzungen gibt es für den Stadtkern, die Berliner, Brandenburger, Jäger- und Nauener Vorstadt sowie für Nowawes in Babelsberg.

Die Tabelle fasst zusammen, wonach die Behörde laut ihrem Merkblatt entscheidet und was die Brandenburger Verwaltungsvorschrift dazu sagt.

Regel Inhalt Quelle
Einsehbarkeit Anlage vom öffentlichen Raum aus schwer einsehbar Merkblatt Solaranlagen und Denkmalschutz, Juni 2025
Umfang beschränkt sich auf das Nötige ebd.
Wirkung wenig Eigenwirkung, ordnet sich dem Denkmal unter ebd.
Grundsatz Brandenburg an Denkmalen in der Regel zu erlauben VV EED vom 20.07.2023
Bedingungen dafür reversibel, Erscheinungsbild nicht erheblich beeinträchtigt, Substanz kaum geschädigt VV EED vom 20.07.2023

Eine Dachfläche zum Garten ist vom öffentlichen Raum aus meist schwerer einzusehen als eine Fläche zur Straße, deshalb planen wir sie zuerst. Nach der Verwaltungsvorschrift VV EED ist die Erlaubnis in Brandenburg der Regelfall, wenn die Bedingungen erfüllt sind.

Wer erteilt die Erlaubnis?

Zuständig ist die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt, Bereich 442, in der Hegelallee 6–10. Ihre Kriterien stehen im Merkblatt Solaranlagen und Denkmalschutz in Potsdam. Für den Antrag liefern wir Belegungsplan, Ansichten und Datenblätter der Module.

Welterbe Schlösser und Parks: 1.337 Hektar und Pufferzone

Das UNESCO-Welterbe „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“ umfasst auf Potsdamer Gebiet 1.337 Hektar. Um die Welterbeflächen liegt eine Pufferzone mit 5.308 Hektar (Landeshauptstadt Potsdam).

Für Häuser im Welterbe oder in der Pufferzone fragen wir vor der Planung bei der Stadt nach, welche Genehmigungen nötig sind. Dachflächen, die man von Parks und Straßen nicht sieht, planen wir dabei zuerst.

Einfamilienhaus oder Plattenbau: die Gebäude in Potsdam

57,7 % der Potsdamer Wohngebäude haben nur eine Wohnung. Trotzdem liegen 83 % der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, denn 8.464 Gebäude haben drei oder mehr Wohnungen (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg).

Als Plattenbau-Stadtteile führt die Stadtstatistik Stern, Drewitz, Schlaatz und Waldstadt II. Ihre Flachdächer eignen sich für aufgeständerte Module nach Süden oder nach Ost und West. Eine Ost-West-Anlage mit 10 Grad Neigung bringt nach unserer PVGIS-Abfrage für Berlin rund 863 kWh je kWp im Jahr.

Für Eigentümergemeinschaften, Genossenschaften und Vermieter klären wir vorher, wohin der Strom geht. Beim Mieterstrom darf der Preis höchstens 90 % des Grundversorgungstarifs betragen (§ 42a Abs. 4 EnWG). Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung teilt den Strom in 15-Minuten-Schritten auf die Wohnungen auf (§ 42b EnWG). Beides erklären wir unter Solaranlage fürs Mehrfamilienhaus.

Wie viel Strom erzeugt ein Einfamilienhaus in Fahrland?

Eine Anlage mit 9 kWp auf einem Süddach mit 25 Grad Neigung erzeugt rund 9.230 kWh im Jahr. Gerechnet ist das mit unserer PVGIS-Abfrage für einen Standort in Berlin-Mitte vom 12. Oktober 2026, für Ihr Angebot rechnen wir mit dem genauen Standort.

Dachfläche, Neigung Ertrag je kWp im Jahr im Juni im Dezember
Süd, 25° 1.026 kWh 136 kWh 24 kWh
Süd, 35° 1.049 kWh 133 kWh 27 kWh
Südost, 35° 995 kWh 132 kWh 22 kWh
Ost/West, 10° (Flachdach) 867 / 860 kWh 133 kWh 12 kWh

Quelle: PVGIS 5.3 der EU-Kommission, Standort Berlin-Mitte, 14 % Systemverluste, Abfrage vom 12.10.2026.

Beispiel. Einfamilienhaus in Fahrland, Satteldach mit einer Seite nach Süden und 25 Grad Neigung, 4.500 kWh Stromverbrauch im Jahr. Auf rund 60 m² freier Südfläche passen 9 kWp, wenn man wie die Verbraucherzentrale 5 bis 7 m² Dach je kWp ansetzt. Die Anlage erzeugt rund 9.230 kWh im Jahr (9 × 1.026), davon rund 1.224 kWh im Juni und rund 216 kWh im Dezember.

Nach der Faustregel der Verbraucherzentrale von 1,5 kWh je 1.000 kWh Verbrauch passt zu diesem Haus ein Speicher mit rund 6,75 kWh. Finanztip gibt für Speicher mit Installation 400 bis 800 € je kWh Kapazität an (Stand Mai 2026). Wie man die Größe genauer bestimmt, steht im Ratgeber Speichergröße berechnen.

Für eine Dachanlage sieht die Potsdamer Klimaschutzförderrichtlinie vom 26. März 2026 bis zu 200 € je kWp vor, höchstens 1.200 € je Standort, für einen Speicher ab 5 kWh bis zu 1.000 €. Den Antrag für Anlage und Speicher stellt man vor Beginn der Arbeiten, Voraussetzung ist unter anderem der Bezug von Ökostrom. Am 12. Oktober 2026 waren laut Antragsseite der Stadt für Anlage und Speicher keine Anträge möglich.

Steuer und Vergütung: was für Anlagen in Potsdam gilt

Für Anlage, Speicher und Montage auf einem Wohnhaus fällt keine Umsatzsteuer an (§ 12 Abs. 3 UStG). Die Einnahmen bleiben einkommensteuerfrei, solange je Wohn- oder Gewerbeeinheit höchstens 30 kWp installiert sind (§ 3 Nr. 72 EStG). Beides gilt bundesweit, also auch in Potsdam.

Für Strom, der ins Netz geht, zahlt die NGP die Einspeisevergütung. Bei Inbetriebnahme zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 sind das bis 10 kWp 7,70 ct je kWh, wenn Sie den übrigen Strom selbst nutzen. Was steuerlich sonst zu beachten ist, erklärt der Ratgeber Photovoltaik und Steuer.

Von Potsdam nach Spandau und Steglitz-Zehlendorf

Im Nordosten grenzt Potsdam an Spandau, wo in Kladow und Gatow 89 % der Wohngebäude nur eine Wohnung haben. Dort gelten die Berliner Bauordnung und das Berliner Denkmalschutzgesetz, und ein anderer Netzbetreiber schließt die Anlage an.

Im Osten liegt Steglitz-Zehlendorf, der Berliner Bezirk mit der größten Fläche an Erhaltungsgebieten. Für Häuser auf dieser Seite der Stadtgrenze gilt Berliner Bau- und Denkmalrecht.

Ihr Haus in Potsdam: der erste Termin

Für das erste Gespräch genügen Ihre letzte Stromrechnung und ein paar Fotos von Dach und Zählerschrank. Liegt Ihr Haus in einer der Vorstädte, in Babelsberg oder in der Pufferzone des Welterbes, sagen Sie es uns bitte gleich dazu.

Ihr Vorhaben in Potsdam beschreiben Sie uns per Mail an kontakt@photovoltaik-anlage-berlin.de. Bilder und Unterlagen lassen sich auch über das Anfrageformular hochladen. Der erste Termin in Potsdam ist kostenlos und findet am Haus oder per Video statt.

Häufige Fragen

Wer ist in Potsdam der Netzbetreiber für meine Solaranlage?

Zuständig ist im ganzen Stadtgebiet die Netzgesellschaft Potsdam, kurz NGP, eine Tochter der Energie und Wasser Potsdam. Dazu gehören auch Fahrland, Marquardt, Groß Glienicke und Golm.

Wie melde ich eine Solaranlage in Potsdam an?

Seit dem 1. Oktober 2026 nimmt die NGP Anträge für Erzeugungsanlagen nur noch über ihr Netzanschlussportal an. Die Einspeisung soll schon in der Planungsphase beantragt werden, den Antrag stellen wir mit den Planungsunterlagen. Nach der Inbetriebnahme wird die Anlage binnen eines Monats im Marktstammdatenregister eingetragen.

Brauche ich in Potsdam eine Baugenehmigung für Module auf dem Dach?

Nein, Solaranlagen auf Dächern und an Außenwänden sind nach § 61 Abs. 1 Nr. 3 a BbgBO genehmigungsfrei, außer an Hochhäusern. In Erhaltungs- und Sanierungsgebieten und an Denkmalen kommt eine gesonderte Genehmigung oder Erlaubnis hinzu.

Darf ich in der Brandenburger Vorstadt eine Solaranlage bauen?

Die Brandenburger Vorstadt liegt im Geltungsbereich einer Denkmalbereichssatzung, deshalb braucht die Anlage eine Erlaubnis der Unteren Denkmalschutzbehörde. Nach der Brandenburger Verwaltungsvorschrift VV EED sind Solaranlagen an Denkmalen in der Regel zu erlauben, wenn sie reversibel sind und das Erscheinungsbild nicht erheblich beeinträchtigen.

Worauf achtet die Denkmalbehörde in Potsdam bei Solaranlagen?

Nach ihrem Merkblatt vom Juni 2025 prüft sie, ob die Anlage vom öffentlichen Raum aus schwer einsehbar ist und sich auf das Nötige beschränkt. Außerdem soll sie wenig Eigenwirkung haben und sich dem Denkmal unterordnen.

Wo sitzt die Untere Denkmalschutzbehörde in Potsdam?

Sie gehört zur Stadtverwaltung, Bereich 442, und sitzt in der Hegelallee 6–10. Dort stellen Sie den Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis, die Planung und die Datenblätter der Module liefern wir dazu.

Gibt es in Potsdam eine Förderung für Solaranlage und Speicher?

Die Potsdamer Klimaschutzförderrichtlinie vom 26. März 2026 sieht für Dach-PV bis zu 200 € je kWp vor, höchstens 1.200 € je Standort, und für einen Speicher ab 5 kWh bis zu 1.000 €. Der Antrag für Anlage und Speicher muss vor Beginn gestellt werden. Am 12. Oktober 2026 waren laut Antragsseite der Stadt keine Anträge möglich.

Wie viele Solaranlagen gibt es in Potsdam?

Am Netz der NGP sind 4.254 Solaranlagen mit zusammen rund 43,1 MW in Betrieb, davon 1.441 Balkonkraftwerke. Im Jahr 2025 kamen 801 Anlagen hinzu (Marktstammdatenregister, Stand Oktober 2026).

Wie viel Strom erzeugt eine Anlage mit 9 kWp auf einem Haus in Fahrland?

Auf einer Südfläche mit 25 Grad Neigung sind es rund 9.230 kWh im Jahr, gerechnet mit unserer PVGIS-Abfrage für Berlin von 1.026 kWh je kWp. Für das Angebot rechnen wir mit dem genauen Standort und der Verschattung Ihres Dachs.

Planen Sie auch Anlagen für Mehrfamilienhäuser in Drewitz oder am Schlaatz?

Ja, für Eigentümergemeinschaften, Genossenschaften und Vermieter planen wir Anlagen auf Flachdächern. Zu Beginn legen wir fest, ob die Bewohner den Strom als Mieterstrom beziehen oder ob er über die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung verteilt wird.

Zwei Paar Hände über einem Dachplan mit eingezeichneten Modulflächen, daneben ein Tablet
Unverbindlich, Antwort am nächsten Werktag

Ihre Photovoltaik-Anlage für Potsdam

Schreiben Sie kurz, um welches Haus und welches Dach es geht. Fotos von Dach und Zählerschrank können Sie danach per E-Mail schicken — Rückmeldung am nächsten Werktag.

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